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zu Orurg. 43 Verleihe mir ja die gnade daß ich darauffruhen / vñ be⸗ ſtendig bawen möge: Dieſer Glaube iſt der Sieg / der die Welt uͤberwunden hat / Joh: 5. Das iſt deß HErꝛn Chriſit verheiſſung / daß die Pforten der Hellen ſeine Gemetne nicht ſollen uͤberwaͤltigen Matth: 16. Alſo daß es von der gantzen Kirchen / die deſſen verſichert / vnd von einen jeglichen leben⸗ digen Glied ſol verſtanden werden: Dann ein jeglicher rechtglaubiger / ein lebendiger Stein iſt / gebawet auff den vnbeweglichen Grund / vnd Eckſiein Jeſum Chriſtum / vnnd alſo ein geiſtlich Hauß / das ewig bletbet worden ſt.
Vb nun wol die glaubigen hie auff Erden befinden / daß jhr Glaub offt ſehr ſchwach iſt / dagegen die fewrigen Pfeil deß boßwichts wider denſelben geſchoſſen / vnnd er mtt vtelen vnd mancherley verſuchungen angefochten werde / ſo ſol doch ein Chriſi nicht kleinmuͤtig werden / ſondern wiſſen ⸗ diß geſchehe darumb / daß wir vnſer vertrawen nicht auff vns ſelbſt ſtelle /ſondern auff Goit⸗ der die Todten aufferwecket ⸗
vnnd denn vns erinnern / was Paulo wider fahren / da er kla⸗ 2 cor:1 „
get: daß jhm ein Pfeil ins fleiſch gegeben / nemlth deß Sa⸗ tans Engel / der jhn mit Faͤuſten ſchlage / dafuͤr er drey mal dem Her:n geflehet / daß er moͤchte von jhm weichen / vnd der Herꝛ zu jhm geſagt hab/laß dir an meiner gnad genuͤgen / deñ meine Krafft iſi in den ſchwachen mechtig.
So wiſſen wir auch / daß die Schrifft von dem Herꝛn Chriſto zeuge: Er werde das zerſtoſſene Rohr nicht zubre⸗
Pet: 2. v
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2. Corerx: Fa:42. v.3
chen vnd das gluͤmmende Docht nicht außleſchen: Sondern Matth. 127 0
viel mehr für vns bitten / wie er fuͤr Stmon Petrum gebe⸗
ten hat / da jhn der Sathanas begeret zuſichten / wie den
Wettzen / daß ſein Glaube nicht auffhöre. In welchen Worten wir mercken ſollen/ der Sathanas werde vns auch begeren zuſichten / daß wir geruͤttelt / vnnd hin vnnd wider geworffen / vom rechten Glauben abfallen / vnnd ver⸗ Fij dampt
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