S. Pauli / Rom )4⸗
Ward alſo dieſes Tages fein ſille vnd gedůͤltig / wie wie dann ſeine Sprache / vnd verſtand allzeit ſo gelaſſen / dafuͤt Gote hoͤchlich zu dancken / das niemand dafuͤr hiels das er fo balde aus dfeſem Jammerthal / zum Ewigen Frewdenſaal vorhin wandern ſolte.
Wie ſolchs dieſelbe zeit / der Ehrwirdige vnd Wolge⸗ larte Herr Bartholomtus Stogkich Pfarherr zu Win⸗ ckel / vnd Lorentz Boſche bezeugen koͤndten / die jn mitlei⸗
dend beſucht / vnd jm ſolchs gar wolgefallen / Wenn wa⸗ pt.
re Freunde / die er erkent / jnen beſucht / auch zum theil nur Gruͤſſen laſſen / vnd mit trawrigem gemuͤth nach jm ge⸗ fraget / denn er ſich des lieben Gebets frommer Chyniſten hertzlich getroͤſtet / ſagte / Gott wuͤrde jn /laut ſeiner zuſa⸗
geerhoͤren / vnd jmngeben / wz an ſeele vnd Leibe nůtzlicht. ½1e 4 Er hat mir ſein hertzliebſten Schatz auff Erden / die mich.
Edle Fraw Geuatter / numehr betruͤbte Widwen / hertz⸗ lich befohlen / nicht zwerfflende / ich wuͤrde nach vermogẽ / jr alles zum beſten helffen vnd rathen / wie er wolte (daes Gott alſo geſchickt / welchs er gern anders geſehen / vnd hertzlich dafuͤr gebeten) an meinem armen Weibe / vnnd meinen Kindern / gethan haben / welchs ich jm mit munde vnd Hertzen zugeſagt. Denn er ſtets allein beklagte / weil er gar nit ligen vnd ſitzen kondte / auch kein ſchlaff der jn doch jmmer ankam / raum finde / der Athem gar zu kurtz/ es kondte kein beſtand haben. Er wolte hertzlich gern ſei⸗ nem hertzliben Weibe vnd guten Freunden / derer wenig / noch beiſtand leiſten / wenns Gottes wille / doch erkendte er ſeine gebrechligkeit/hett wenig geſunde vnd gute tage⸗ woit gernmit wie es Gott ſchaffte / Gott woltejn fuͤr lãͤ⸗ gem Lager behuͤten / dz er nit andern Leuten beſchwer lich / oder ſelbſt vngeduͤltig werden moͤchte. Da ich jnen nach Goties gnade getroͤſtet habe. Del⸗


