S. Pauli/ Rem4. M. Michael Neander beſchreibet / das er ſeygeweſen /
Vir ſapientia, do ctrinamulta & yatia gloquentia, ma- oq;vfu terum vir⸗ Glariſimus, præſtantiſimus atq́;
obhulmu⸗Wie Spangenber ck in ſeinem Adel piegel
geſetzet hat. Jundieſem Eheſtande / welchen ſie kaum ins ſechſte Jahr bracht / haben ſie ſich gegen cinander / Chriſtlich / ʒintt echtig /licb vnnd werthgehalten / Wie denn folche Liebe vnd Gehorſam / der licbe Juncker ſeligen /lelbſt 3 Danckfagung gerähmet/ vnð ſie Gott auchgedanckei Wie ſein eigen Gebrhin Doctor Habermans Betbuch d. 34⸗ geſchrieben bezeugtt / das et mit neben gebundenem Ge⸗ bermaß⸗ ſangbůchlein D. Martin Luthers/ unn ſein Grab auff nn ſein eigen begeren / bekommen / vnd ich juuor mit eigener Zuthers Hand ausgeſchrieben habe. S Dieſe groſſe Liebe vnd Trewe gegen ſie / iſt in dieſem Creutz vnd ſchweren Elend geſchen/vnd ka mit warheit nachgeſaget werden / darumber auch mit deſtogtoſſerm , vleis / ſie nit allein dem Edlen vnd Ehrnveſten Junckern Chriſtoff Sigmund von Bila jhrem lieden Bruder he⸗ ſein ue⸗ vohlen / ſondern auch den Eolen vnnd Ehrnveſten Ott be⸗ neib Schlegeln / vnd ſein Weib Fraw Affran Schlegeln/ ge⸗ borne von Traupitz gebeten / das ſie dieſelbe wolten jnen befohlen ſein laſſen / vnd ſich alſo gegen jr verhalten / wie ſie wolten das jhrer eigenen Perſon auff ſolchen Fall ge⸗ ſchehen ſolte / wie er jm auch kein zweiffel machte / dz bey⸗ de Bruder / ſo wol andere ehrliche Freundſchafft vom Adel / ſich jhrer im Nothfal annehmen / vnd billicher wei⸗ ſeſie tetten vnnd beſchuͤßen wuͤrden. Inm Ehſtande habẽ ſie beyde viel beſchwerung / ſchwa⸗ Beſchwe cheit/ vnd vrſache zubertübnis gehabt/ vñ hatjnẽ dietrů⸗ xh⸗n⸗ be Woſcken jmmerdar den Sonnen ſchein eibt


