eben der Menſch wil ſintemal die buß nicht in vnſern krefften noch enden ſieht / ſondern ein Werck iſi Gottes des Heili⸗ gen Geiſtes: Vnd weil manchmal ſolche ſicher Gottloſe Leut alle Vermahnung verachtet haben / ſo ʒeucht Goe der ERR in jrer letzten noth ſeine gnedige Hand von jhnen ab / das ſie ohne troſi in jren Sůnden ſierben / vnd in die Hel⸗ liſche glut mit ewigen jammer verſencket werden.
Darumb ſollen wir vns das ʒur warnung laſſn ge⸗ ſast ſein/ ſenderlich auch vnſere Studiol, derenviel in grof⸗ ſem mutwillen vnd roher ſicherheit dahin leben / nicht anders/ als wenn ſie mu dem tod einen Bund / vnd mit der Hell ei⸗ nen verſtand gemacht hetten / wie der Prophet ſagt. Herge⸗ gen aber ſollen wir / als die getrewe Knecht an vnſern lenden vmbgartet / vnd mit den Fackeln bereit auff vnſern Hertn warten /bevr rab ʒu dieſen gefehrlrchen zeiten / auff das / wenn der Breutigam kommet / wir mit ymin ſein freud einzugehn mogen geſchickt ſein / Welchs vns allen verlechen wolle Gott Vater / Sohn/ vnd Heiliger Geiſ / eimger wahrer Gott / Hochgelobt in Ewigkeit / Amen.
So viel min anlanʒet /gelichte im HERRNCßriſto⸗ vnſern nunmchr in Gott ruhenden mitbrudern/ Weiland den Eßrnveſien / Achtparen vnd Wolweien Herrn / Ma g- num Perſon/konte man zwar bey dieſer gelegenheit von
ſeinen Gottfůͤrchtigen Eltern / ſo der reinen Religion halben
aus ferren Landen anhero ſich gen Wutenberg begeben / ſo wol von ſemner ehrlichen freunt ſchafft ſagen / Wenl aber dieſe vmbſiende vnd ſachen menniglich bekandt / ſo beruhen wu allhier bey ſeiner ¶des Verſtorbenen) Perſon allein.
Vnd ſſt an dem das er ſeines thuns ein handelsman / ſeines Ehrenſtands halben aber ein erbarer Rhatsverwanter allhier geweſt / Welcher / wie es ſich in ſolchem ſtand der D⸗ brigken anders micht gebuͤren wi / aller Erbark t / 5
vorſai⸗


