vorfelenden ſachen der Gerechtigkeie nach ſrinem baſten verſtond vnd vermogen / ſich befliſſen hat/ Auch ſcneran⸗ det vnd Kauffmnſchafft alſo angericht / das er darinnen wiſ⸗ ſeulich nimand vnrecht thet/ ſonderi ein gut gewiſſen vnd ehrlichen Namen darbey behalten möchte / wie jmr deſſen mennzhch zeugnis gibt. War ſorſten in ſeinem Wandel ſult vnd eingezo gen / vnd was den Gottesdienß belanget / ſl er un luthaber deſſelben geweſi. Hat / wie wir wiſſen / vnd es der duzenſchein gegeben / die Predigten Göttliches Worts fleiſ⸗ ſis beſucht / auch die Hochwirdigen Sacramenten mit an⸗ dern Chriſien andechtiglich gebraucht / vnd alſp zugleich hier⸗ mt ſich zum betentms dieſer Kirchen / als ein warhaff liges
gludmas derſelben /offentlich gehalten Vb nun wol er vor ʒweien tagen eben ſchwind vnd Nhnell durch vnuerhoffn rodtofall von dieſer ʒeit Ld. cket/ ſo hat doch ſolcher ſchnelle tod / jme an ſeiner Se igkeit darumb nicht můgen nachtenig ſein / dieweil er als ein from⸗ mer gleubiger Chriſt/ ſeinen HRRN Chriſum durch den Glauben im Herßen wonend gehabt / vnd alſo die vngezweif⸗ felte verheiſſung an jn wahr gemachet worden Ich bin beyjn 3 der noch / ich wil yn heraus reiſſen / vnd zu chren machen / Denn ob er wol auch ein Menſch / vnd alſo in der Sůnder ʒahl / wie wir alle / geweſen iſt / Dannoch weil er im Glauben hat den ergriffen / deſſen Blut vns reiniget von al⸗ len vnſern Sůnden/ ſo muſie es demnach aitch ſ.inethalben hriſen / wie S. Paulus ſthreibt: Es iſ nun nichts verdam⸗ lichs an denen / die da ſind in Chriſio Jeſu Rom. 8. Dar⸗ umb wir deñ in keinen ʒweiffel ſeben / der Allmechtige habe jn ſchwind vnd bald alle ſchmertzen abgekaͤrzt / vnd durch ein Seliges ſierbſtůndlein in ſein Himliſches Reich verſetzet / da * nun nut aln Kmdern Gottes ewiglich getroſtet wird. S1 Gleich⸗


