ſeiner handthierung bleiben / vnd nichts deſto weniger Gote darinnen dienen koͤnne / wenn er ſich nuhr in der Furcht des HEtrn helt / vnd nach dem Wort Gottes ſeine ſachen an⸗ jclict. Was wolte doch draus werden / wenn keine Kauff⸗ manſchafft vmer vns ſein ſolte? Es wuͤrde manchen viel ko⸗ ſien / wenn er ſelbſien aus frembden Landen Gewurtz vnnd andere ſachen (ſo nicht in vnſern / ſondern in fer⸗ nen Landen allein gefunden werden ) holen můſt / deren man zur Geſundheit / vnd auffenthaltung dieſes Lebens nicht ent⸗ peren kan. Do ſind nun de Kauffleut / die an ſolche ort reiſen / jhre handthierung mit vnſern Landswahren daſelbſi ieiben / hergegen auslendiſche andere wahr zu vns heraus bringen / vnd vmb ein billich gelt dieſelbige andern verkeuf⸗ fen. Vnd ſo viel von der erſien Cchr.
Darnach lehret vns allhier der Heilige Seiſt weiter / das wir inſonderheit flichen vnd meiden ſollen die vermeſ⸗ ſenheit vnd hochmuth / do der menſch vermeint durch eigene grſcbickligkeit / dis oder das in ſeinem ſtand auszurichten / gleich als ob hme Gottes hůlff vnnd ſegen nicht von nö⸗ ten thue. Wie dieſe Leut im erklerten Seyt ſprechen: Heut oder morgen wollen wir gehen in die oder die ſtad / vnd wollen ein jahr aldo ligen vnd hand thieren vnnd gewinnen. Als ob das gewinnen in jhrer hand ſiuͤnde / vnd nicht viel mehr von Gott muͤſte er⸗ langet ſein / das vnſer arbeit ein gluͤcklichen forigang habe / vnd geſegnet ſey / wie Salomon vns ſolches lehret / Prov. 16. da er ſpricht: Befihl dem HErnn deine Werck / ſo werden deine anſchlaͤge fortgehen. Welches der alte Weiſe Lehrer Syrach widerholet am 37. Cap. da er ſpricht / In allem ruffe den allmechtigen an / das er dein thun gelingen vnd niſht fehlen laſſe. Sonſten wenn das icht geſchicht⸗
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