tehr / von vnbeſtendigkeit dieſes lebens / auff alle Menſchen richtet 5 So ſpricht min S. Jacob ſie alſo an: Wolan / die ſhr nun ſaget / heut oder morgen wollen wir ge⸗ hen in die oder die Stad / vnd wollen ein jahr da liegen / vnd handthieren vnd gewinnen.
Es iſt allbereit angezeigt / wie er einen beſondern ſtand / oder emne gewiſſe zunfft in dem Chriſtenthumb anſpricht ⸗ nemlich die Kramer / die Kauffleut / die Handelsleut / die mit kruffen / vnd verkeuffen vmbgehen / vnd des ſich nehren / die ʒu die ſer oder jener gewerbſtad ʒihen etc. Was ſtrafft er an jhnen Dis / das ſie ſprechen: heut oder morgen / wollen wir gehen in die oder die Stad / vnd wollen ein jahr daligen/ vnd handtileren.
Mocht jemand gedencken / Iſt denn den Kauffleuten nicht erleubet/ yhres handels halben da oder dorthin / als gen Franckfurt an Meyn / gen Leiptzig oder anders wohin zu zi⸗ hen Antwort Werl der Heilige Geiſt ſonſten in der Schyifft / auch allhier S. Jacob in dieſen worten / den ſtand der Kauffleut beſtetiget / das er fur vnd an ſich ſelbs nicht wtder Gott den Erren ſey / ſo mus auch jhnen das reiſen / an dueſe oder andere ort võ Sott erlaubet ſein Darumb ſo ſtrafft er jhr vorhaben mit gantz vnd gar / das einer gedenckt / ich wil nach Lewtziʒ reiſen vnd da handthieren / ſondern er ſtrafft die prelumptlon vñ vermeſſenheit der jenigen / die jrer ſachen / jres reiſens ſprer handthierung / auch des gewins vnd gluͤckli⸗ chen fortgangs vermeinen ſo gewis zu ſein / als ob ſolches al⸗ les in jhren henden ſtůnde / vnd ſie Gottes vder ſeines gnedi⸗ gen beiſtundes / gůͤlff vnd ſegens im geringſten nicht darzu bedoͤrfften. 1
Darumb formiert er jhre wort alſo / das ſie ſprechen: Wir wollen ein gantz h da ligen / vnd handthie⸗


