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BTU. Betrachten wir vnſer Leben an jhm ſelber / ſo wird je daſſelbe von Gott moderiret vnd regieret / nach der auſ⸗ ſag Jobs 10. Dein auffſehen bewahret meinen Odem. Vnd am 14. Der Menſch hat ſeine beſtimpte ʒeit / die ʒahl ſeiner Monden ſtehet bey dir/ Du haſt jhm ein ʒiel geſett⸗ daß wird er nicht vbergehen. Inſonderheit aber fuͤret Gott ſehr troſtliche wort gegen jeinen gleubigen / Eſa. 46 alſo lautende: Hoͤret mir zu / jhr vom Hauſe Jacob / vnnd ſhr vbrigen vom Hauſe Iſrael / die jhr von mi im Leib getra⸗ gen werdet / vnd mir in der Muiter liget / Ja ich wil euch iragen biß ins Alter / vnd biß jhr graw werdet / Ich wil es thun / Ich wil heben vnd tragen / vnd erretten. Welchs zu⸗ mal troſtliche vnnd krefftige wort / darmit ein Ehriſiliches
Hertz diß muͤhſelige Leben leicht / vnd die bitterkeit des li⸗
ben Creutzes kan ſus machen / Gleich wie Moſes das bitte⸗ re Waſſer ʒu Mara mit dem Bawm / ſo jhm der HErr ge⸗ wieſen / lieblich vnd ſus machte. Ja dieſe gethane Verheiſ⸗ ſung iſt viel Edler vnd krefftiger als das Mehl Eliſei / dar⸗ mit er den Todt aus dem Topff getrieben / vnnd das herbe vnd bittere Gemůß in ein liebliche Speiſe verwandelt. Solcher Goͤttlicher Prouidentz vnd Himliſcher Fuͤr⸗ ſorge troſtet vnd frewet ſich die Kirche Gottes abermal inn jorem gewoͤhnlichen Geſang: Gott iſt mein Troſt / mein Zuuerſicht / Mein Hoffnung vnd mein Leben. Was mein Gott wil daß mir geſchehe / wil ich nit widerſtreben / Sein wort iſt war / deñ all mein haar/er ſelber hats gezelet/ er hůt vnd wacht /ſteis fuͤr vns tracht / auff daß vns ja nichts feile. Schawen wir endlichen an das End vnnd den Auß⸗ gang vnſers Lebeno aus dieſer Welt / ſo durch den zeitlichen todt verurſachet wird / ſo ruͤhret ſolch End auch von Gott her / vermog des oo. Pſalms / Du leſſeſt die Menſchen ſter⸗ ben. Ebr.9. Dem Menſchen iſt ein mal geſetzet zu ſterben. A ij Wiewol


