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Christliche Leichpredigt. Bey der Begrebnüs des weyland Edelen, Gestrengen vnd Ehrnvehsten Adam Hacken auff Obertaw, etc. : Welcher den 17. Aprilis dieses 1597. Jahrs seliglichen in Christo entschlaffen, vnd hernach Donnerstags den 21. tag Aprilis, in gegenwart vnd beysein vieler Christlicher vnd Adelicher Personen, Christlich vnd ehrlich, in der Pfarkirchen zu Pegaw, in sein Ruhekämmerlein ist gelegt worden / Gethan durch M. Iohannem Feilern Sultzbachensem, Diaconum der Kirchen Gottes zu Pegaw, etc.
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BTU. Betrachten wir vnſer Leben an jhm ſelber / ſo wird je daſſelbe von Gott moderiret vnd regieret / nach der auſ⸗ ſag Jobs 10. Dein auffſehen bewahret meinen Odem. Vnd am 14. Der Menſch hat ſeine beſtimpte ʒeit / die ʒahl ſeiner Monden ſtehet bey dir/ Du haſt jhm ein ʒiel geſett⸗ daß wird er nicht vbergehen. Inſonderheit aber fuͤret Gott ſehr troſtliche wort gegen jeinen gleubigen / Eſa. 46 alſo lautende: Hoͤret mir zu / jhr vom Hauſe Jacob / vnnd ſhr vbrigen vom Hauſe Iſrael / die jhr von mi im Leib getra⸗ gen werdet / vnd mir in der Muiter liget / Ja ich wil euch iragen biß ins Alter / vnd biß jhr graw werdet / Ich wil es thun / Ich wil heben vnd tragen / vnd erretten. Welchs zu⸗ mal troſtliche vnnd krefftige wort / darmit ein Ehriſiliches

Hertz diß muͤhſelige Leben leicht / vnd die bitterkeit des li⸗

ben Creutzes kan ſus machen / Gleich wie Moſes das bitte⸗ re Waſſer ʒu Mara mit dem Bawm / ſo jhm der HErr ge⸗ wieſen / lieblich vnd ſus machte. Ja dieſe gethane Verheiſ⸗ ſung iſt viel Edler vnd krefftiger als das Mehl Eliſei / dar⸗ mit er den Todt aus dem Topff getrieben / vnnd das herbe vnd bittere Gemůß in ein liebliche Speiſe verwandelt. Solcher Goͤttlicher Prouidentz vnd Himliſcher Fuͤr⸗ ſorge troſtet vnd frewet ſich die Kirche Gottes abermal inn jorem gewoͤhnlichen Geſang: Gott iſt mein Troſt / mein Zuuerſicht / Mein Hoffnung vnd mein Leben. Was mein Gott wil daß mir geſchehe / wil ich nit widerſtreben / Sein wort iſt war / deñ all mein haar/er ſelber hats gezelet/ er hůt vnd wacht /ſteis fuͤr vns tracht / auff daß vns ja nichts feile. Schawen wir endlichen an das End vnnd den Auß⸗ gang vnſers Lebeno aus dieſer Welt / ſo durch den zeitlichen todt verurſachet wird / ſo ruͤhret ſolch End auch von Gott her / vermog des oo. Pſalms / Du leſſeſt die Menſchen ſter⸗ ben. Ebr.9. Dem Menſchen iſt ein mal geſetzet zu ſterben. A ij Wiewol