ſo ich vnwirdig auff empfangenen Befehl bey der Chriſtli⸗ chen kraurigen Leichbegaͤngnis / vor wolgemeltes / meines Gnedigen Herren E. E. G. G. geweſenen lieben Bruders vnd Vettern/Chriſtmilder vnd loͤblicher Gedaͤchtnis / all⸗ hier zu Franckenhauſen / in der vnter new erbawten Pfarr⸗ kirchen, durch Göttlicher Gnaden verleyhung gethan / ¶dieweil ſolche einfeltige Predige / nit allein von vielen vor⸗ nemen Leuten / wie ſolchs jhre ſchreiben außweiſen / bißhero rtlichmal hart iſt von mir begert worden / ſondern mit auch von E. E. G. G. Raͤthen inſonderheit aufferlegt / ſie abzu⸗ ſchreiben / daß ſie moͤcht in Druck verfertigt werden) zu Pa⸗ pier bracht / in der Art vnd Form / wie ſie mir Gott der ⸗ Geiſt damals in ſolchem betruͤbtem traurigenguſtande / der mich armen Dienern Chriſti ſonderlich hoch betruͤbt / vnd mit vielthrenen /ſo vber dieſer Chriſtlichen arbeit mit auffs Papier gefallen / herauß gedrungen / in die Feder dictirt vnd hernacher in den Mund gegeben hat / vnd thue ſie E. E. G. G. hiermit vnterthaͤniglich præſentiren ynd vberreichen / jhres Gnedigen gefallens damit zuverfahren / vnd ſolchs zu dem ende / daß ich nicht allein hiermit meinen ſchůldigen Ge⸗ hotſen vnd danckbares Hertz gegen meine liebe Obrigkeit beweiſen: Sondern auch hiedurch / dieweil Syr. lehret / daß man den weinenden nicht ohn Troſt laſſen ſoll ⸗ E. E. G G. traurigkeit vnd ſchmert etlicher maſſen lin⸗ dern moͤchte. Denn ob mir wol bewuſt / daß E. E. G. G. Gott lob ſelbſten in Gottes Wort gegruͤndet / vnd ſich da⸗ mit in allem Creut fůr ſih Chriſtlich zutroſten wiſſen /tra⸗ ge ich doch die hoffnung zu meinem Gott / Er werde durch dieſe meine wolgemeinte Chriſtliche Leichserinnerung/ wenn E. E. G. G. dieſelbe jhter gelegenheit nach anſehen vnd leſen / auch etlicher maſſen beſtendigen Troſt in derſel⸗ ben hochbetruͤbten Hertzen wircken. Denn ich ſolche Pre⸗ digt (welchs ich mich doch hiemit nicht wil gerhuͤmt n
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