Zertrennt / die ſind in Lieb vnd Frewd Verbundn geweſen allezeit.
Wann dann leicht zu erachten / daß E. E. G. G. we⸗ gen tödtlichen Abgangs / ⁰weiland des Edlen vnd Wolge⸗ bornen Hertren / Herten Wilhelms / der vier Graffen des Reichs /Graffen zu Schwartzburg vnd Hohnßein /2c. mei⸗ nes lieben Gnedigen Herren / Chriſtloͤblicher Gedaächtnis / E. E. G. G. vielgeliebten Hertn Bruders vnd Wettern / nicht wenig / ſondern hochlich / neben vns armen Vntertha⸗ nen / die wir vielleicht jolchen S. G. todt vnd abſterben / mit ynſermgroſſen vndanck vnd vielfaͤltigen Suͤnden verur⸗ ſacht vnd verſchuldet / gebe Gott / daß wirs erkennen vnd Buſſe thun /betruͤbt vnd in trawrigkeit geſetzt ſind /(welche Trawtigkeit denn / wenn Chriſtliche maß darinnen gehal⸗ ten / vnd wider Gott / deſſen willen wir allein geleben muͤſ⸗ ſen / nicht gemurret wird / nicht heydniſch / ſondern natuͤr⸗ lich / vnd Gottes Wort gemaͤß iſt / welchs vns die / ſo geſtor⸗ ben ſind / heiſſet betrawren / Syr.38. vnd aber wir gegen al⸗ les / ſo vns betruͤbt vnd beſchweret / kein beſſer Artzney vnd mittel haben / vns in ſchwermut / leid vnd bekuͤmmernis wi⸗ der auffzurichten / zu ſtaͤrcken vnd zutröſten / Als Gottes Wort / welches da lehret / daß vnſer Leben vnd Sterben in Gottes Haͤnden ſtehet / vnd darumb auffgeſchrieben iſt / daß wir durch Gedult vnd Troſt der Schrifft hoffnung haben ſollen / Rom.]. in maſſen ſich alle Heiligen Gottes einig vnd allein daran gehalten / ſo offt ſie in Anfechtung /Leid vnd Truͤbſal gerathen / vnd erquickung gefunden / wie Da⸗ uid mit ſeinem Exempel bezeuget / in dem er ſagt / Pſal. )2.
Wodein Wort nicht mein Troſt gelweſen were / ſo were ich vergangen in meinem Elend. Vnd Pf 4. Ich hatte viel bekuͤmmernis in meinem Hertzen⸗ aber deine Troͤſtung ergetzten meine Seele. As hab ich einfeltiger vnd i hriſti
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