Druckschrift 
Zwo Leychpredigten: Vber den Fürstlichen Leychen, weiland der Durchlauchtigen Hochgebornen Fürstin vnd Frawen, Frawen Elisabeth, Hertzogin zu Sachsen, Landgräuin in Dühringen, vnd Marggräuin zu Meissen, geborner Gräuin zu Manßfeldt, [et]c. : Vnd des jungen Herrleins, Hertzog Johann Friedrichen zu Sachsen, [et]c. beider löb: vnd Christlichen Gedechtnus
Entstehung
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hertzig vnd gnedig iſt der HErr / geduͤltig / vnd von groſſer guͤte / c. Johann 3. Alſo bar Gott die welt geliebet / das er ſeinen eingebornen Sohn gab / auff das alle die an jhn gleuben / nicht verloren werden / ſondern das ewige leben haben. 1. Tim. . Das iſt gewißlich war / vnd ein theiwer werthes wort / das Iheſus Khriſtus in die Welt kommen iſt / die Suͤn⸗ der ſelig zu machen. 1. Johann. 1. Das Blut Ihe⸗ ſu Chriſti reiniget vns von allen Suͤnden. Rom. s. Iſt Gott fur vns / wer mag wider vns ſein? wel⸗ cher auch ſeines einigen Sons nicht verſchonet hat / ſondern fur vns alle dahin gegeben / Wie ſolte er vns mit jhm nicht alles ſchencken? Wer wil die Außer⸗ welten Gottes beſchuldigen? Gott iſt hie der gerecht macht / Wer wil verdammen? Ghrriſtus iſt hie / der geſtorben iſt / Ja viel mehr der auch aufferiwecket iſt / welcher iſt zur Rechten Gottes / vnd vertritt vns. Ich bin gewies / das weder Tod noch Leben / noch kein einige Creatur / mich ſcheiden kan von der liebe Got⸗ tes / die da iſt in Chriſto Jheſu / vnſerm Herren. Phil.. Chriſtus iſt mein Leben / Sterben iſt mein Gewinn. Item /Roman. 14. Lebe ich / ſo lebe ich dem HErrn / Sterbe ich / ſo ſterbe ich dem HErrn / Ich lebe oder ſterbe nu / ſo bin ich des Herrn.

Solche vnd aglichendrohp⸗ i jhr 8