Druckschrift 
Zwo Leychpredigten: Vber den Fürstlichen Leychen, weiland der Durchlauchtigen Hochgebornen Fürstin vnd Frawen, Frawen Elisabeth, Hertzogin zu Sachsen, Landgräuin in Dühringen, vnd Marggräuin zu Meissen, geborner Gräuin zu Manßfeldt, [et]c. : Vnd des jungen Herrleins, Hertzog Johann Friedrichen zu Sachsen, [et]c. beider löb: vnd Christlichen Gedechtnus
Entstehung
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F. g. gar viel in weerender Kranckheit geſaget / vnd ſich derſelben von hertzen getroͤſtet.

i AS nun jhr . g. wol gemercket vnd empfunden haben / das es nicht langmehr weerenkoͤnnen/ ſon⸗ ſene dern das Gott der Allmechtige ſie von dieſer Welt er abfordern wuͤrde / Haben jhr F. g. vff den Oſtertag frue zwiſchen zwey vnd drey vhren die Herrn Rhaͤte fordern laſſen / vnd eine ſolche verſtendige / Chriſili⸗ che vnd Fuͤrſtliche Rede zu jhnen gethan / das jeder⸗ man / ſo es gehoͤret / ſich ʒum hoͤchſten verwundert

Oratio ad hat / Als nemlichen: Dieweil jhr. g. numehr auff Sſuri. dem Todtbette legen / So wollen ſie hiermit alle ſaͤmptlichen / vnd einen jeden in ſonderheit / vermanet vnd gebeten haben / das ſie ſich jhren hertzallerlieb⸗ ſten Herrn / ſampt Land vnd leuten / trewlich wolten laſſen befohlen ſein / Wie dann ein jeder ſolches vheſt zu halten jhrer F. g. an die hand hat geloben vnd

zuſagen muͤſſen.

Nach dieſem haben jhre F.g. auch jhres hertzlieben Herrn begeret / jhre F. G. auch zu valedicieren vnd 1 zu geſegnen. Wie kieglich/wie erbarmlch / wie elen⸗ diglich / vnd doch troͤſtlich / ſolches ſey anzuſehen vnd anzuhoren geweſen / kan ein jedes frommes Chriſtli⸗ ches hertz wol erachten. Denn als jhre F. g. jhres hertzlie⸗