ordnen laſſen. Ja es iſi die liebe Gottes / ſo jhr g.
zu Gott getragen / daraus zu ſehen / das jr 8. g. ſich offt vñ vielmals zu dem heiligen Abendmal funden / vpſiero vnd daſſelbige zu ſterckung jres Glaubens / vnd nicht S zur gewonheit (wie leider ſonſt viel geſchicht) ge⸗ ier n braucht haben. Denn jhr F.g. allʒeit / ſoofft ſie ge⸗ bænitentiæ. beichtet / jhr rewhiges hertz mit weinenden augen offenbaret vnd erklaͤret haben.
Darnach hat auch an dieſer Fůrſtlichen perſon
geleuchtet/eine rechte / ware / hriſiliche Liebe gegen grcda. 2 dem Nechſten. Denn Erſilich haben jhr F.g.ſolche bewieſen an jhrem hertzlieben Herrn vnd Gemahel / ſriß. coniu⸗ mit welchem ſie nicht lenger denn fuͤnffthaib Ihar Sen.
im Eheſtand / in hertzlicher Ehelicher Lieb vnd trew /
fried vnd einigkeit /gelebet / daiſt kein zorn noch vnei⸗
nigkeit geſpůret vnd gemercket worden / ſondern da
iſi ſietig geweſen liebe/trewe / fried vnd einigkeit / In Summa / da iſt eine ſolche Ehe geweſen / dauon man
ſagt: Ein wolgerhatene Ehe iſ einjrrdiſch Para diß.
Zum Andern / ſo haben auchjr F.g. ſolche Chriſti⸗ Zehnſi che liebe bewieſen / an den armen Vnterthanen / an donc e. den Krancken / denen ſie gern mitgeteilet vnd geholf⸗ fen / auch jnen aus jrer Apothecken / ſo da dieſes orts“ gelegenheit nach zimlich beſiellet / an Labſal vnd an⸗
dern nichts verſagen laſſen. Sonderlich aber ſind .
jre F̃. g. gegen das Miniſterium, gegen die Exules j ½ Chriſti, diuini.


