Chpriſti, gutthetig geweſen / Wie denn jhr F. g. ich ʒeugnis geben kan / das ſie keinen Bxulem, ſo ferne es un furjhr F. g. komen / vnbegabet von ſich gehen laſſen.
rertia vir⸗ Zum Dritten / Was nu die Heiligung anbe⸗
r langet/ ſo haben jhr F. g. ſich keuſch vnd eingezo⸗
gen / wie einer Fuͤrſilichen perſon gebüret / in jhrem Jungfrewlichen vnd Ehelichen ſtande gehalten, ſich aller Jůrſtlichen Tugenden / aller Erbarkeitein Klei⸗ dungꝰ/worten /geberden / vñ gantzem leben beflieſſen ⸗ Wie denn jhr F. g. hierzu von offt hochgedachter F. Witwin zu Hennebergk / mit allem fleis ſind erzogen ond gehalten worden.
auru vir Zum Vierden / So haben jhr Fg. auch gelebet
Moieſlu in der Zucht / das iſi / in Reinigkeit/ Keuſcheit / Meſ⸗
ſigkeit / ohn vberfluß eſſens vnndtrinckens / vnd alſo einen ʒůchtigen wandel vnd leben gefuͤret. Rit ſol⸗ chen jtzo erzehlten Chriſilichen tugenden iſt vnſer lie⸗
e be in Chriſio ruhende Lands Mutter / nicht allein die
„fe er i zeit jres lebens gezieret geweſen / ſondern auch dariñ leiione vei biß anjr letztes ſeliges ende beſtendig blieben. nnor ¶ Denn ohngefehrde s. wochen zuuor/ehe jhr F. G. darnider komen / haben ſie das heilige Abendmal alhier in der Kirchen / bey der allgemeinen Ehriſili⸗ chen verſamlung empfangen / vnd ſich ſampt derſel⸗ ben Leibofrucht in den gnedigen willen Gottet T9. en ⸗


