dieweil alle / die da ſelig werden wollen / denſelbigen haben můſſen / ſintemal es vnmuglich iſt / ohne glau⸗ ben Gott gefallen / Qeb.ſItem / was nicht aub dem Glauben iſ / das iſt ſuͤnde / Rom.i4.
Es iſt aber dieſer Glaube / ſo alhie erfordert wird /
nicht allein ein bloſſe wiſſenſchafft vnd leer geſchwetz xile qu.
von Chriſto / was der ſey vnd gethan habe / welcher geſtalt auch die Teuffelſelbſt vnd jhre Gliedmaſſen Glauben haben / ſondern der ware Glaub an Chri⸗ ſtum iſt vnd heiſt / alles das / was in der Predigt des Euangelij von Chriſto verkuͤndiget wird / fur war vñ gewiß halten / vnd ſonderlich Chriſtum den Mit⸗ ler aller dinges / wie er ſich ſampt ſeinem verdienſt vñ gehorſam / gegen einem jeden 2 ßfertigen Suͤnder / im Euangelio auffs freundlichſte anbeut / durch wa⸗ re hertzliche begierde vnd zunerſicht an ſich ʒiehen / vnd als ſein Eigenthum̃ vnd hoͤchſten troſt ins hertz hinein ſchlieſſen / vnd ein ſolch warhafftig vnd troͤſt⸗ lich vertrawen haben / das wir allein vmb ſeines ge⸗ horſams willen gerechtfertigt werden / oder fur Gott zu gnaden kommen.
Dieſen Glauben aber wircket Gott / Coloſ. 2. xfcien.
durch das gehoͤr des Goͤttlichen worts / Roman. io. mſtrunen⸗
vnd den gebrauch der Hochwirdigen Satrament. kab.
Derwegen denn alle die jenigen / die da ſolchen ſelig⸗ machenden Glauben begeren / ſich zu Gottes wort C vnd
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