Moiſen: Wenn Maͤnner ſich mit einander hadern / vnd verletzen ein ſchwanger Weib / das jr die Frucht abgehet / vnd jhr aber gleichwol an jrem Leibe ſonſt kein ſchad widerfehret / ſo ſol man den Theter vmb
Geld ſtraffen / ſo viel jhm des Weibes Man aufleget.
Keme jr aber ein ſchad daraus / ſo ſol er laſſen Seel vmb Seel / Aug vmb Auge / Hand vmb hand / etc. Item Leuit.⁊⁊.ſtehet das Geſetz von Sechswoͤch⸗ nern vnd Kindbetterin / da Gott der Herr ordnet vnd berichtet / wie ſie jhrer pflegen vnnd warten / vnd ſich eine zeitlang jnnen halten ſollen / damit ſie ſampt dem ſchwachen Kindlein wider zu krefften ko⸗ menmoge.
Ja das noch mehr iſt / ſo hat Gott der Herr ſcho⸗
I cõſolatio huuux4 ne verheiſſung gethan / das er das werck ſeiner hende
ſue wil ſelbſien helffen befordern / vnd zu ſolcher zeit /
mikionibus Dei de libe ratione par⸗ turientum.
wenn es der Geburt halben fehrlich ſtehet / da wil er gegenwertig / vnd ſelbſt Hebamme ſein / vnd wenn Menſchen huͤlff ſich endet / wil er mit ſeiner ſtarcken huͤlffe vnd goͤttlicher Krafft gegenwertig ſein / vnd das beſte thun / wie Eſaie ð. zu ſehen / da Gott der Herr aus drucklichen ſpricht: Solte ich andere gebe⸗ ren laſſen / die Mutter brechen / vnd ſelbſi verſchloſſen ſein? Daher ſpricht auch Dauid offtmals in ſeinem Pſalm: Du haſt mich aus Mutter leibe gezogen. Vnd Syrach dancket Gott am ðo. Kap. der vns võ Mutterleibe an lebendig erhelt. Die⸗


