Druckschrift 
Zwo Leychpredigten: Vber den Fürstlichen Leychen, weiland der Durchlauchtigen Hochgebornen Fürstin vnd Frawen, Frawen Elisabeth, Hertzogin zu Sachsen, Landgräuin in Dühringen, vnd Marggräuin zu Meissen, geborner Gräuin zu Manßfeldt, [et]c. : Vnd des jungen Herrleins, Hertzog Johann Friedrichen zu Sachsen, [et]c. beider löb: vnd Christlichen Gedechtnus
Entstehung
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betruͤbten vnd trawrigen zuſtande / wider den plotz⸗ huius conſo⸗ .

wie dieſe heilige Ertz Muͤtter / vber der Kindgeburt

Deſſen ſollen wir vns auch nu in dieſem jetzigen aptlee lationis ad lichen vnuerſehenen abgang vnſer lieben verſtorbnen preſentẽ ca

Lands Mutter troͤſten / dieweil wir wiſſen / das ſie / ſmn.

in warem glauben blieben / vnd jren Geiſt auffgeben

hat. Darumb wir denn gewißlich ſchlieſſen koͤnnen /

das ſie numehr vnter den heiligẽ Ertz Muͤttern / vnd

alſo ein kind des ewigen lebens ſey. Vnd diß iſt der

Erſte Troſi / das die Weiber wiſſen / das ſie eben ſo coneluſon. wol ſelig werden / als die Menner / wenn ſie bleiben luon. im Glauben / in der Liebe / in der Heiligung / ſampt

der zucht.

Zum Andern/ haben Schwangere Weiber auch cʒplu dieſen Troſt / das Gott der Herr eine hertzliche Vaͤ⸗4Eroulen⸗ terliche vorſorge fur ſie tregt vnd hat. Denn das er Meerg

. Prægnates⸗ vaͤterlich vnd trewlich fur ſie ſorge / iſt Erſtlich hier⸗q ceniur⸗ aus zu ſehen / das er ſeinen heiligen Engeln befohlen* ecuo⸗ hat / fur ſie zu ſtreiten / vnd ſie zu bewaren / wie wir geh. ſchen Apor. V. das der Großfuͤrſt Michael mit

viel tauſent Engeln fur ſie / wider den Hellſchen Drachen ſtehet vnd ſtreitet. Darnach ſo iſt ſolche hertzliche vaterliche vorſorge auch zu erſehen/ aus z1n6 den Geſetzen / die Gott der Herr der ſchwangern ppier pre⸗ Weiber halben ſeinem Volck gegeben hat / Als Eto. andterdus. am 2. befihlt Gott der Herr feinem Volck durch

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