Druckschrift 
Zwo Leychpredigten: Vber den Fürstlichen Leychen, weiland der Durchlauchtigen Hochgebornen Fürstin vnd Frawen, Frawen Elisabeth, Hertzogin zu Sachsen, Landgräuin in Dühringen, vnd Marggräuin zu Meissen, geborner Gräuin zu Manßfeldt, [et]c. : Vnd des jungen Herrleins, Hertzog Johann Friedrichen zu Sachsen, [et]c. beider löb: vnd Christlichen Gedechtnus
Entstehung
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der teglichen erfahrung auch die Exempel der heili⸗ gen Schrifft. Sen. §. leſen wir von vielen Ertzva⸗ auot exple tern / das wenn ſie gleich ſehr alt worden ſind / haben

ko ſie doch endlich ſterben muͤſſen. Vnd deſſen haben wir auch / leider / jetzund alhier h im Füͤrſtlichen Hauß Sachſen zwey betruͤbte vnd ur. e tralvrige Exempel. Denn nicht allein Gott der All⸗ nra. mechtige die weiland Durchleuchtige Hochgeborne Fuͤrſtin vnd Frawen / Frauwen Eliſabeth / Hertzogin zu Sachſen / c. geborne Graͤuin zu Manßfeldt / ic. von dieſer Welt / den ] 2. Aprilis abgefordert/ Son⸗ dern auch jr liebes junges Herrlin / Hertzog Johann Friedrichen / ehe es kaum eine ſtunde auff dieſer welt geweſen / bald wider den s. Aprilis / nach dem es durch die heilige Tauffe Ghriſio einuerleibet wor⸗ den / zu ſich in die anzahl aller außerwehlten genom⸗ men / dadurch denn nicht allein vnſerm Guedigen Fuͤrſten vnnd Herrn / wie dann nichts weniger die Durchlauchtige Hochgeborne Fuͤrſtin vnnd Fraiw / Fraw Sophia / geborne Hertzogin zu Braunſchweig vnd Luͤnenburgk /xc.welche vnſere numehr in hriſto ruhende Lands Mutter von jugendt auff zu Gottes wort vnd allen Fuͤrſtlichen Tugenden aufferzogen⸗ Sondern auch wir alle miteinander in groſſes be⸗ truͤbnus geſetzt worden. Derwegen (weil beides die Schrifft vnd die tegliche erfahrung bezeuget / i alle