Druckschrift 
Zwo Leychpredigten: Vber den Fürstlichen Leychen, weiland der Durchlauchtigen Hochgebornen Fürstin vnd Frawen, Frawen Elisabeth, Hertzogin zu Sachsen, Landgräuin in Dühringen, vnd Marggräuin zu Meissen, geborner Gräuin zu Manßfeldt, [et]c. : Vnd des jungen Herrleins, Hertzog Johann Friedrichen zu Sachsen, [et]c. beider löb: vnd Christlichen Gedechtnus
Entstehung
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Einfeltige Auslegung dieſes Texts. 4IR leſen in der Epiſtel an n

die Hebreer am9. Capitel / Das der zabe S heilige Geiſt vns alſo lehret: Dein Menſchen iſt geſetzt ein mal zu ſter⸗ itate huma⸗ ben. Mit welchem Spruch der hei⸗n lige Geiſt lehret / das alle Menſchen / Sxploratio. hohes vnd nidrigs Standes / reiche vnd arme / junge vnd alte ſterben / dieſe Welt geſegnen / vnd ein ander Vatterland ſuchen muͤſſen / Vnd das nie keiner auff Erden gelebt / der dem Tode habe entfliehen / vndſich fur jm ſchutzen vnd auffhalten koͤnnen / Ausgenomen Enoch vnd Elias / welche lebendig / zuin zeugnus des ewigen Lebens / von hinnen in den Himel genommen worden /Sonſt hat ſich keiner ſo hoch koͤnnen auff⸗ ſchuͤrtzen / der dem Tod entlauffen / oder vff andere mittel entkomen were. 4

Ratio prop.

Dennwie alle Stern von Auffgang gehen zum jl i⸗ Nidergang / Alſogehen auch alle lebendige menſchen o. dem Tod entgegen. Ja / wie alle Waſſer ins Meer lauffen / alſo mus auch / wie Syrach am 4. ſpricht alles was aus der Erden kompt / wider zur Erden werden / die iſt / wie Job am ⁊0. ſagtꝰ das haus aller Lebendigen. Das nu dem alſo ſey / bezeugen neben

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