alle Menſchen ſterben muͤſſen / wir aber auch Men⸗ ſchen ſein) ſo haben wir vns alleſampt nichts gewie⸗ concliſi. ſers zuuerſehen / denn das der Tod gieicher geſtalt v⸗ ver vns komen werde. Woher aber nu ſolches herflieſſe / das alle Men⸗ ſchen dem Tode vnterworffen / Dauon wiſſen die aduerſuiu⸗ Heiden nichts vberal / ſie meinen es ſey mit vns / wie ꝛunn⸗ mit einem Apffel / welchen der Wurm ſticht / das er doren: e abfellet / ehe er reiff wird/ Oder wenn er reiff iſt / vnd loe h e ein ʒeitlang gelegen/anfehet zu faulen. Aber Gottes t wort weiſet vns ſolches an vielen orten / ſonderlich a⸗ ber der Apoſtel Paulus). Tim. ⁊. kurtz vor dieſen abgeleſenen worten / doer alſo ſpricht: Adam ward nicht erſt (verſtehet von der Schlangen ) verfuͤhret / ſondern das Weib / vnd hat die vbertrettung einge⸗ fuͤret. Nu ſpricht aber S. Paulus / Rom. 6. Der vod iſt der Suͤnden ſold / aber die gabe Gottes iſi das ewige leben / Daraus folget / das Suͤnd vñ Tod von vnſern erſten Eltern vnd jhrem vngehorſam her⸗ komen / welche vnart auff vns alle geerbet worden.
Damit aber nu das Weiblithe geſchlecht nicht ahaer⸗ moͤge kleinmůͤtig vnd verʒagt werden / ſo troͤſtet ſie ftiua eon⸗ der Apoſtel darauff / vnd ſpricht / Das ſie ſelig wer⸗ den durch Kinder zeugen / ſo ſie bleiben im Glauben / in der Liebe / in der heiligung / ſampt der Zucht.
Wann denn ni vnſere gnedige F vnnd Frauv /
Fhrſſ⸗


