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koſilich vnd werth gehalten: Er ſaget nicht / das es koͤſllich ſey / wenn es hie oder dort / zu bequemer vder vnbequemer zeit/ auff dieſe oder jene weiſe geſchichet: Sondern foſt⸗ lich/werth vnd ſelig ſcy er / wenn es nur im HeRRN geſchicht / wenn er nur Heilige des HErrn / vnd rechtgleu⸗ bige Chriſiliche Hertzen findet vnd antrifft/ Das andere alles / mus denen / die Gott lieben / hernach zum beſten die⸗ nen. Fuͤr eins.
Was denn die Freuelrichter vnnd geſchwinde Vr⸗ cheiler ſonſien belanget / welche vber den vielgedachten Wunderfallen / ſo ſich bey ableiben der Helligen Gottes begeben/yhre Zungen ſpitzen/ vnd ſhre Wort vnd Vrteil hefftig ſcherffen: vergrefffen ſich ſolche Freueler in zweyen wegen fuͤrwar eben hoch vnd ſchrecklich. Denn Erſtlich / wil man es dahin gelangen laſſen / das ſ vber ſolchen wuͤnderlichen Fůhrungen vnnd Wercken der All⸗ mechtigen Maieſtet Goties geurtheilet werde: So kannit ohn geſein / an vielen Heiligen Gottes mus man ſich ſchwerlich vergreiffen / ja damit můſte man verdammen beynahe alle Kinder vnd Hrlligen Gottes/ die je geweſen ſind / vor vnd vber welche Sůͤnde vnnd Vergreiffung der liebe Koͤnig Daund ſich zum hefftigſten entſetzet hat. Zu dem / vnd fuͤrs Ander / wird durch ſolches Freuelurtheilen auch an vnnd wider die hohe Maieſtat Gottes ſelbs ge⸗
Rom 3 freuelet. Denn wer biſtu/ S Menſch / das du einen fremb⸗
den Knecht richteſt e Ein jeglicher ſtehet vnd fellet ſeinem PErrn . Keiner vnter allen Heiligen Gottes lebet vder ſtirbet jm ſelber /Leben ſie / ſo leben ſie dem HEirn. Ster⸗ ben ſie / ſo ſterben ſie dem HEtrn. Darumb ſie leben oder ſterben/ ſo ſind ſie des HErrn. Wehe dir / B frencler Menſch / der du inn ſolchen Faͤllen freueleſt mit richten. Denn damit loͤdeſt du di ſelbs auff Leib vnnd ein chweres


