ſchwekes vnd vntregliches Gericht am groſſen Tage des H2RRN / darob denn fromme Hertzen ein billichs ent⸗ ſetzen vnd abſchew tragen.
Mittler weil aber / ob wol Gott mit ſeinem lieben vnd groſſen Heiligen / nemlich Moſe / ſo wuͤnderlich mit ſter⸗ ben gefaten: iſt doch widerumb in fleiſſiger acht zuhaben⸗ wie gnedig vnd gůtlich es der fromme / getrewe vnd barm⸗ hertzige Gott hierunder mit ſeinem Knecht gemachet hat ⸗ mmaſſen ſolches aus vnterſchiedlichen Puntten ſich ge⸗
waltiglich beſcheinet vnnd erweiſet. Denn da es ja mt Moſe nach dem wunderlichen Rath Gottes zum ſteben zu vnbequemſter Zeit / wie Menſchen hetten gedencken mogen / komen ſollen: Gibt jme ſolchs fůͤrs erſte derHEn ſelbſt zu erkennen / vnnd thut jhme kund / Die geit ſey her⸗ bey kommen / das er ſterben/ vnd nun von dieſer Welt ab⸗ ſcheiden ſolle. ⁊. Zu dem/Dieweil Moſe das Hertz hette mogen ſchwer werden wegen ſeines Ampts / vnnd er ſich graͤmen moͤgen mit denen gedancken: Wer wil nu den Kin⸗ dern Iſrael vorgehen / vnd dieſe Volckreiche Gemein re⸗ gieren Benimpt jm Gott ſelbſten dieſer ſorge / vnd ſpricht zu jhm/ Er ſol Joſua ruffen / das er jme Befehl thue / vnd jn an Moſis ſtatt zum Herrfuͤrer vnd Regenten vber das Volck Iſrael ordene vnnd beſtetige / damit denn fůͤrwar dem Hatzen Moſis eine groſſe Plag vnnd beyſorge abge⸗ noſñen worden iſt. Vber das vnd fuͤrs Dritte / Ob er wol perſonlich ins gelobte Land nicht hinein köͤmpt / ſo leſſt jn doch Gott einen blich zuuor hinein thun / ehe vñ er aus die⸗ ſemLeben hin gerucket wird / welches ſonder zweiffel Mo⸗ ſi inſeinem Hertzen auch mus ein ſonderer troſi vnd erqui⸗ ckung geweſen ſein. q So weiſet ſhn auch Gott der HEr auff ſeine beſtimpte Zeit / Die eit / ſpricht er / iſt herbey kommnen / das du ſterbeſt / dein Suin iſt außgelauffen
dein


