Den gucherzigen zur Vermanung auff dieſe maſſe· Weñ ſichs etwan nach Gottes Rath begibt / das ſelche ermelte Wunder vnd ſonderfaͤlle vorgehen mit Abßerben helig Leut / ſo quelen vnnd martern ſie ſich felbſten mit ſolchen vnd dergleichen gedancken: Ach were dieſer fromme vnnd fůͤrneme Mann doch nicht eben zu dieſer geit / an diefem oder jen? Vrt / auff dieſe oder jene mafſe /ſolches oder emes andern Todes geſtorden. Was mus man doch bey folchen Todfall halten oder gedencken Was ſolleſiu mein from⸗ mes gedencken anders / denn eben das / was Daund dich gelehret: Gott fuhret ſeine Heiligen wuͤnderlich. Dortin jener Welt /zeuget der Prophet Samiel / wird Gott feinen Heiligen ein beſonders machen. Denn dafelbſten werden die Lehrer leuchten wie des Himmels Glantz / vnnd die ſo viel zur Gerechtigkeit weiſen / wie die Sternen jmmer vnd ewiglich. Allhie in dieſer Welt / machet jnen Gott kein be⸗ ſonders nicht: ſondern wie er bey reglerung ſeiner Kirchen in gemein den Namen hat / das er heiſſet Wunderbar: Alſo fuhrer er inſonderheit gar wuͤnderlich ſeine Heiligen / wenn er mit )hnen aus dieſem Leben wandern vnd einmal auß⸗ ſpannen wil aus dem Laſitarren / darinnen ſie auff Erden gezogen haben. Drumb ſich hieran niemand ſtoſſen oder aͤrgern / ſondern dem Allmechtigen allein gerechtem Gott ſeine gewoͤhnliche Weiſe vnnd wuͤnderliche Fůͤhrung vn⸗ betruͤbt laſſen ſolle / vnd allein darauff ſehen / wie ſelig vnd wol ſonſten abgeſcheiden vnnd geſtorben werde. Denn allhie es auch heiſſet/ Eines iſt noth / nemlich / Selig vnd im xE RRRſterben. Denn hieuon zeuget der Geiſt in der Offenbarung Johannis: Selig ſind die Todten / die in dem HErrn ſterben von nu an / ſie ruhen von jhrer Arbeit / vnd jre Werck folgen jnen nach. Vnd Damd ſa⸗ get aus· Für dem x R N ſey der todt ſeiner Heiligen
B toſilich
Pſa. 9 . Cuc. ) o.
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