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seind, dann die gerade wellenrunde jhres Geschlechts), dass alluegen dasjenige bauchete vnder allen andern seins Ge- Schlechts am fähigsten ist... 366: dass ein solches langes Fass einem Oesterreichischen Fass, mit dem es nur ein Visier hat, gleich fähig werde 566.— Daneben steht, obwohl die„Erklärung“ capacitas mit Raum(s. d.) widergibt, vereinzelt auch Fähigkeit: da man auss wenigen be- kanten Sachen viel vnbekandtes errathen solle(zum Exem- pel auss der blossen Tieffe des Fasses sein gantz⸗ Fähigkeit oder seinen Halt 502. Die beiden Ausdrücke erläutern sich gegenseitig und entsprechen sowohl der älteren Gemein- sprache(DWb. 3, 1238) wie oberdeutscher Mundart(H. Fischer, Schwäb. W. 2, 917; Schmeller, Bair. Wb. 1, 699) Mathematischer Fachsprache sind beide sonst tremd ge- blieben, das Fremdwort K apazität hat seit 1578 EFin- gang gefunden(H. Schulz, Fremdwb. 1, 326).
Fang, fangen s. einfangen.
Faßeich s. Fich.
ſassens. halten.
Fazit n. Ergebnis einer Rechnung Lat. ſacit es macht' ist in deutschen Rechenbüchern seit 1460 gangbar (Schirmer 23; H. Schulz, D. Fremdwörterbuch 1, 209) und begegnet einmal auch im Weinvisierb.: 3, 65 sechsmal facit 27,90 547. Häufiger ist die seit 1489 belegte Substantivie- rung, die im Unterschied zu m achen(s. d.) bei Kepler vom Ergebnis einer Division steht: die Zahl 7568, die dividir mit 8 vnd das ſacit multiplicir in den cubum von 9 547, desgleichen von dem einer Multiplikation: Multiplicir her- nach den gefundenen Leib in die Cubiczahl von HA, vnd chneid vom facit fünff Ziffer hinten ab 533, s0 hastu den Kugelschnitz 3736; multiplicir jhne mit dem cubo von 4,5, der ist 91,725, vnd schneid die 5 hinderste(Ziftern) vom Facit ab 550, meist aber von dem gemischter Rechnungen: Vntlichen multiplicir den nachgesetzten Lgrössern Circkel- Schnitz in den Leib der eingeschlossenen Pleinern Rundung, as kompt dividir mit dem vorgesetzten kleinern Circkel- Schnitz so gewinnestu im jacit den Leib dess fürgegebnen Schnitzes 554, zumal wenn sie schwierig und umfangreich


