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Egesippi, des Hochberühmten Fürtrefflichen Christlichen Geschichtschribers, fünff Bücher: Vom Jüdischen Krieg, vnd endlicher zerstörung der Herzlichen vnd gewaltigen Statt Jerusalem : ... Sam[m]t eynem nutzlichen Register vnd schönen Figuren/ Jetz newlich auß dem Latein auffs trewlichest verteutschet, mit kürtzen Summarien aller vnnd jeder Bücher vnd Capitel, Auch ordenlicher Jarechnung gezieret, vnd mit Concordantzen bey des auff die Heylige Bibel vnd vnsern newen Teutschen Josephum gerichtet
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olchem ernſt das Koͤnigreich begere. oſn ſehreh nebrgerejuerhalten /daß erauchbeß⸗

S Iber Hyrcanus war des außwan⸗

eg. Dasbrache Herebenſanendßerſchvberdenuh

igreſch eree. als wol gut war/nit

er Mander von Fr Segetrachtet hette/ ſonder dz ſich ereeh

cher Mañ /der von Koͤniglicht Stam geboꝛen war/vnd beſoꝛgete/ eyn ſol⸗

nigreich hatte/ wuͤrde ſchwerlich ſeine anſpꝛuch fallen iaſfen. Alſoi n

Heyrath/ vmb welches willen er doch zu Merodi komen war/e ſnrEnchein

er nit vermeynet,/ daß eyn gefangener ſitheter in der iyn vrſach des tods woꝛden. Daſt Sreanns ben He

eyngefangener ſrhererinder einde Land/deñcynhrunvkah Kö⸗ rodevnbillicherweiß

nige ſein konte. Duhalbenitauchderfieyncſtargwohnmgeneſen,%3 rcanus ſolte narh Sedet. Joſeph. um

dem Konigreich geſtellethaben fondern iſt vmb der eyn achwillen gelzhenusſolte nach ꝛcoi

ſans dareeeaheonderniſtvm cnigenvrſuchwillengusbtetttodenkaß

mans darfür gehalten/ das Koͤnigreich ſtunde jhm von Rechts wegen zu. Richts deſto weni⸗

get aber hatte Herodes Mariamnen ſchꝛ lieb/ beleydiget ſie in dem wenigſten nit. Es bꝛacht Mara

brauch ſo vil deſio mehꝛ gunſt/dieweilſie gar fruchtbar war/ Dañ ſie gebar jhm fuͤnff Kinder.

Der unger vnter den treien Soͤhnen warzu Rom /da er noch ſtudieret/geſtoꝛben/ Die anderi

ſwenaben fußbeten eynen Königlichen pꝛache/vñ hieltenſich vil ſtattlicher/ als gemeynen Leu⸗

then vnd Pꝛiuat Perſonengebuͤrete. Dañ ſie bocheten darauff/ daß jhr Mutter von hohem A⸗

del/ vnd ſie zu der zeit geboꝛen waren/ da jhꝛ Vatter ſchon Koͤnig geweſen/ ſonderlich aber auff

die Liebe des Koͤnigs gegẽ Mariamne/ die von tag zu tag ſe laͤnger je gröſſer ward/ daß er ſichin

allweg hůͤtet/ damit er ſein Weib nit betruͤbete/ vngeachtet/ da ß ſie ſi

chgarkeyner freundligkeyt gegen jhm befliſſe. Da war jm̃er eyn Streit zwiſcht des Weibes feindſeligkeyt/ vnd des Mañs

halben dern mu

ſnrerg w. 3 freundligkeyt. Doch hatte Mariamne groͤſſere vꝛſach jhꝛen Mann/ der ſie lieb hatte/ ʒuhaſſen/ uh denn Herodes fein Weib/ die jhm feind war/ zu lieben. Bas Weib haſſet jhn ſeines begangenen Muriit bufteund⸗ Todſchlags halben/ vnd vberhube ſich ſeiner Liebe/ Der ſchmertz verurſachet ſie als eyn Encke⸗ ikeyt vnd troß ge⸗

lin Hyrcanizu vnwillen/ das willfaßren jhꝛes Manns der ſie lieb hatte/ ſtaͤrcket ſie in jhꝛẽ troß. Daher ſie jhm auch auffrupffen vnd verweiſſen dobffte/ daß er jhꝛen Großuatter Hyrcanum/ vnd jhren Bꝛuder Jonathan viubbracht hette/ deren eyner ſein Groß Schwäher/ deſſen er Diſer Jenatdas billich als eynes alten ſchwachen Mañs hette verſ chonen ſollen/Der anderaber ſein ſchwa⸗ ger/vnd noch eyn zarter Juͤngling/ von ſibenzehen jaren geweſen/ an welchem er eyn ſchandli⸗ Jofepho Ariſtobu⸗ che That begangen/ in dem er jhn zum Hohenpꝛieſter gemacht/ vnd gleich darauff getoͤdtet hat/ 5 vmb keyner anderen vrſache willen/ wie wir bericht woꝛden/ deñ daß das Volck geweynet hat⸗ fiobulus von Hero⸗ te/ ſo bald er in ſeinem Pꝛieſterlichen Schmuck/ auff das hohe Feſt vber den Altar gangen war. Snte Weiches Herodi eynen argwohn gemacht/ als weynete das Volck fuͤr freuden/ vnnd bezeugete u3 bla. mit diſen Thraͤnen/ wie geneygt vnd guͤnſtig ſie diſem Juͤngling weren: Es ſtehe jhm groſſege⸗ fahꝛ darauff/ daß jhun das Volc ſoholdſeic/vndſeine wolmeynung vndgunſimitweynenan zeyge. Der Adelich Juͤngling/ des Koͤnigs Enckel/ der trotzigen Koͤnigin Sohn/ die ſbr Mañ verachtet/ werde ſich noch in das Koͤnigreich eintringen/ wann man jhn nit bald hinrichte/die⸗ weil er von Angeſicht ſchoͤn vnd lieblicher Sitten ſei. Nam jhm derhalben gaͤnlichfüͤr den

Juͤngling vm̃zubꝛingen. Eo lagejhm aber des Jůnglings Mutter im weg/welche gar ſcawf war in der nachfrag/ vnd ſtreng zur Rach/ Alſo das jhꝛ nichts verboꝛgen blib /vñ ſie auch vngerochen hingehen ließ/ Daher er denn bedacht war der ſachen ſiill halten. Hergegen lag jhm auch im Kropff/ daß jedermann den Juͤngling lieb vn werd hiel⸗

n/ vnd er ſich des Koͤnigreichs halben beſoꝛgen mußte. Derhalben geriethe er eynmals inn die nnder ſich des Koͤnigreichs halben beſoꝛgenmußte Berhalt vnſinnigkeyt/ vnd gedacht/ wie er jhm ſelber füͤr ſchaden ſein moͤchte⸗

X X 1 I. Cap.

2 nd Schweſter verleumbden Mariamne h 6 6 ſonreh Bruder Ariſtobulo/ habe abmahlen laſſen. p Antonio vberſchicket. Alexandra halt bei Antonio an daſßerihzem So 4 ſiehen/ vero⸗ ſterthumm geben ſolte/ vnd ſich begangenen

ſſet ſie ober auff fahen/ zeucht hin zu Antonio ſich d diewerl 6 ſ6 ſeige⸗ ſeget. Moꝛd: ingen/ we me erſa n Hart n nach feinem tod auch vmhzubr darmnen auß vnſin⸗ Zo er beydes Joſippum vnd arimnen n ß vnſi

nigkeyt vmbbringen laht⸗ D iij

ezuttpattn aba hat⸗ mndr Tochte/