olchem ernſt das Koͤnigreich begere. oſn ſehreh nebrgerejuerhalten /daß erauchbeß⸗
S Iber Hyrcanus war des außwan⸗
eg. Dasbrache Herebenſanendßerſchvberdenuh
igreſch eree. als wol gut war/nit
er Mander von Fr Segetrachtet hette/ ſonder dz ſich ereeh
cher Mañ /der von Koͤniglicht Stam geboꝛen war/vnd— beſoꝛgete/ eyn ſol⸗
nigreich hatte/ wuͤrde ſchwerlich ſeine anſpꝛuch fallen iaſfen. Alſoi n
Heyrath/ vmb welches willen er doch zu Merodi komen war/e— ſnrEnchein
er nit vermeynet,/ daß eyn gefangener ſitheter in der iyn vrſach des tods woꝛden. Daſt Sreanns ben He
eyngefangener ſrhererinder einde Land/deñcynhrunvkah Kö⸗ rodevnbillicherweiß
nige ſein konte. Duhalbenitauchderfieyncſtargwohnmgeneſen,%3 rcanus ſolte narh Sedet. Joſeph. um
dem Konigreich geſtellethaben fondern iſt vmb der eyn achwillen gelzhenusſolte nach ꝛcoi
ſans dareeeaheonderniſtvm cnigenvrſuchwillengusbtetttodenkaß
mans darfür gehalten/ das Koͤnigreich ſtunde jhm von Rechts wegen zu. Richts deſto weni⸗
get aber hatte Herodes Mariamnen ſchꝛ lieb/ vñ beleydiget ſie in dem wenigſten nit. Es bꝛacht Mara
brauch ſo vil deſio mehꝛ gunſt/dieweilſie gar fruchtbar war/ Dañ ſie gebar jhm fuͤnff Kinder.
Der unger vnter den treien Soͤhnen warzu Rom /da er noch ſtudieret/geſtoꝛben/ Die anderi
ſwenaben fußbeten eynen Königlichen pꝛache/vñ hieltenſich vil ſtattlicher/ als gemeynen Leu⸗
then vnd Pꝛiuat Perſonengebuͤrete. Dañ ſie bocheten darauff/ daß jhr Mutter von hohem A⸗
del/ vnd ſie zu der zeit geboꝛen waren/ da jhꝛ Vatter ſchon Koͤnig geweſen/ ſonderlich aber auff
die Liebe des Koͤnigs gegẽ Mariamne/ die von tag zu tag ſe laͤnger je gröſſer ward/ daß er ſichin
allweg hůͤtet/ damit er ſein Weib nit betruͤbete/ vngeachtet/ da ß ſie ſi—
chgarkeyner freundligkeyt gegen jhm befliſſe. Da war jm̃er eyn Streit zwiſcht des Weibes feindſeligkeyt/ vnd des Mañs
halben dern mu
ſnrerg w. 3 freundligkeyt. Doch hatte Mariamne groͤſſere vꝛſach jhꝛen Mann/ der ſie lieb hatte/ ʒuhaſſen/ uh——— denn Herodes fein Weib/ die jhm feind war/ zu lieben. Bas Weib haſſet jhn ſeines begangenen Muriit bufteund⸗ Todſchlags halben/ vnd vberhube ſich ſeiner Liebe/ Der ſchmertz verurſachet ſie als eyn Encke⸗ ikeyt vnd troß ge⸗
lin Hyrcanizu vnwillen/ das willfaßren jhꝛes Manns der ſie lieb hatte/ ſtaͤrcket ſie in jhꝛẽ troß. Daher ſie jhm auch auffrupffen vnd verweiſſen dobffte/ daß er jhꝛen Großuatter Hyrcanum/ vnd jhren Bꝛuder Jonathan viubbracht hette/ deren eyner ſein Groß Schwäher/ deſſen er“ Diſer Jenatdas billich als eynes alten vñ ſchwachen Mañs hette verſ chonen ſollen/Der anderaber ſein ſchwa⸗ ger/vnd noch eyn zarter Juͤngling/ von ſibenzehen jaren geweſen/ an welchem er eyn ſchandli⸗ Jofepho Ariſtobu⸗ che That begangen/ in dem er jhn zum Hohenpꝛieſter gemacht/ vnd gleich darauff getoͤdtet hat/ 5 vmb keyner anderen vrſache willen/ wie wir bericht woꝛden/ deñ daß das Volck geweynet hat⸗ fiobulus von Hero⸗ te/ ſo bald er in ſeinem Pꝛieſterlichen Schmuck/ auff das hohe Feſt vber den Altar gangen war. Snte Weiches Herodi eynen argwohn gemacht/ als weynete das Volck fuͤr freuden/ vnnd bezeugete u3 bla. mit diſen Thraͤnen/ wie geneygt vnd guͤnſtig ſie diſem Juͤngling weren: Es ſtehe jhm groſſege⸗ fahꝛ darauff/ daß jhun das Volc ſoholdſeic/vndſeine wolmeynung vndgunſimitweynenan zeyge. Der Adelich Juͤngling/ des Koͤnigs Enckel/ der trotzigen Koͤnigin Sohn/ die ſbr Mañ verachtet/ werde ſich noch in das Koͤnigreich eintringen/ wann man jhn nit bald hinrichte/die⸗ weil er von Angeſicht ſchoͤn vnd lieblicher Sitten ſei. Nam jhm derhalben gaͤnlichfüͤr den
Juͤngling vm̃zubꝛingen. Eo lagejhm aber des Jůnglings Mutter im weg/welche gar ſcawf war in der nachfrag/ vnd ſtreng zur Rach/ Alſo das jhꝛ nichts verboꝛgen blib /vñ ſie auch vngerochen hingehen ließ/ Daher er denn bedacht war der ſachen ſiill— halten. Hergegen lag jhm auch im Kropff/ daß jedermann den Juͤngling lieb vn werd hiel⸗
n/ vnd er ſich des Koͤnigreichs halben beſoꝛgen mußte. Derhalben geriethe er eynmals inn die nnder ſich des Koͤnigreichs halben beſoꝛgenmußte Berhalt vnſinnigkeyt/ vnd gedacht/ wie er jhm ſelber füͤr ſchaden ſein moͤchte⸗
X X 1 I. Cap.
2 nd Schweſter verleumbden Mariamne h 6 6 ſonreh Bruder Ariſtobulo/ habe abmahlen laſſen. p Antonio vberſchicket. Alexandra halt bei Antonio an daſßerihzem So 4 ſiehen/ vero⸗ ſterthumm geben ſolte/ vnd ſich begangenen
ſſet ſie ober auff fahen/ zeucht hin zu Antonio ſich d diewerl 6 ſ6 ſeige⸗ ſeget. Moꝛd: ingen/ we me erſa n Hart n nach feinem tod auch vmhzubr darmnen auß vnſin⸗ Zo er beydes Joſippum vnd arimnen n ß vnſi
nigkeyt vmbbringen laht⸗ D iij
ezuttpattn aba hat⸗ mndr Tochte/
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