Beruſalem/ Das I. Buch. auff eyn gluckliche widerkunfft/ vñ gedachte als dañ die
enhatte/ zu gelegener zeit zurachen⸗ Sog ſchmach daß e hm den Paß verbaw⸗
racks auff die Araberzu /d gelegenvnd veſtes ortzum Streiteingenommen atte. zu, deren Koͤnig eyn
jbrem Reyſigen eug/ vnd vberfilen dieheindſ rauffwendetenſich die Araber mit Schlucht zwiſchen nung zerſtrewet vnter eynander liffen mit
ñ wid„ Antlocho vnd den rabern/ darinn An d tiochus blibẽ iſt. Jo⸗
ſeph.am 229. blat.
Aretas erwehlter Regent in Celeſyrta/ begibt ſich mit Alexandro ertr Alexander erobert vil Stãtte/ fallet eyn Ahe pie ſeinemvſne errg
das Regiment/ vnd ſtirbt. Alexandra regieret wol/ zlle n daß ſie den gewalts gibt/ vnd jhnen grojſe tprannej geſtattet· en daß ſie den phariſeernzuvii
creta n/ vnd wiewol er wider die Juden ſigete/ vnd Alerandꝛum ſchlug/ iſt dochzwiſchen jhnen beydeneyn Vertrag zwiſcht A. = Vertrag auffgericht worden/ vnder darauff widerumb heym gezogen. reta vnd Alerandro.
Alexander aber zerſtoꝛete Pellam /fam gehn Geroſam/ vnd vnterſtunde ſich abermals et⸗
was von Theodoꝛi Land an ſich zu ziehen/ vnd mit dem Schwert eygen zumachen. Darnach Alerander gewinnet
zog er in Syriam/gewann Gaulonem/ Seleuciam vñ Gamalam/ raͤchet die ſchmach die jhm etliche Stätt.
in voꝛigen Krieg begegnet war/ vndʒzerſtoret Antiochi Veſtungen. Von dannen reyſet er in
Judeam/ vñ ward mit groſſen freuden wider alle hoffnung vmb ſeines wunderbarlichẽ gluͤcks
willen in Kriegsſachen/ von allem Volck auffgenommen vnd empfangen. So bald er aber auffgehoꝛet zukriegen/ fiel er in eyn Kranckheyt/ vnd lag eyn ʒeitlang am
viertaͤgigen Feber. Da es aber eyn wenig beſſer mit hm ward /leget er ſich wider auff Kriegs⸗ lerander vbernd⸗
haͤndel/ hielt keyn maß/ Er hatte wol das Hert vnd den willen/ war doch Leibskrafften halben der ſich nach der
noch vnuermoglich/vbermühetſich allzuſchr/vñ margeltſich ſelber gar ab/ daß er daruon ſter, ſroncheht vund ben mußte. Alſo iſt er mit tod abgangen/ nach dem er das Konigreich ſechs vñ zwentzig jar lang 3 8 9 0 verwaltet/ vnd dieſelbige ʒeit vber mancherley gefahr in Kriegslaͤufften außgeſtanden/ vnd hat zwen Soͤhn hinder jhm verlaſſen/ welche er dem Konigreich zu ſchwach vndſ chlaͤcht geachtet/ urende ieuch vnd deßhalben die gantze Verwaltung ſeinem Weib beuohlen hat dieweil er geſpuͤret/ daß ſie berzn, dem Volck angenem war/ vnd groſſen gunſt beijhm hette/ als die darfuͤr gehalten ward/ daß ſie groß mißfallen an jhres Mannes grauſamkeyt zujederzeit getragen/ vnd nicht alleyn ſter nit gebilliget hatte/ ſondern auch haͤfftig darwider geweſen were/ vnd jhr damit eynen ſ§ chen guten willen bei allem Volck geſchopffet. Es hat auch zwar Alerandro diſer ſein fürſchte— 2 nit gefehlet/ dann das Weib hat das Regiment recht vnd wol verſehen/ vnnd ſich jhre Webli⸗ che art daran nit hindern laſſen. Siehat jhꝛ auch eyn gutes lob damit gemacht/ daß ſedehe⸗ lige Geſet ſo fleiſſig gehalten hat. Dann dieweilſie ſich mit eynem beſondetenei da tesdienſis annam/ vnd keynen betrug brauchet/ nam jhr Koͤnigreich zu. Es ließ S Hyr⸗ cano jhrem ãlteſten Sohn/ der doch von Natu as geſchwinder vñ ie hoffnuna /aber keynen ewalt zu Regieren /Ariſtobulo aber/ der etwas ge ſie vnd beredet jhn mit guten woꝛten/ daß er ſich an gemey⸗ . ß. ariſeer S. en ſich die Phariſeer/ welche in der Lehr des Geſetzes wol Sehee cin Zu diſem Weil get bigen hindergiengen diſe be⸗ze der Roͤnigin A⸗ ſeind/ vnd ſonſt von Natur liſig /geſchaͤfftig/geltbegirig. Dieſelbig d namen ſie der⸗ lerandin⸗ růhmte Frawen/ růhmeten ſie jhres hohen Verſtands halben im Seſet/ vnn


