ſuc nen lebendigen Sprghenhenn—
bnerdi der die vnbußſertigen erkennen/ vñan der Judenſch
en Judẽ ſan v fürtreffliche vnd Shriſtche Geſchichtſchreider Egeſi diegan hat der g verfaſſet/ vñ in fuͤnff Buͤchern kurtzlich begriffen
oſephus in ſeinen ſiben Büchern vom Judiſchen Krieg—
der derlänge nachbeſchribenhat. Dann er wider⸗
nder Machabeer zeit her/ da die Bibliſche Hiſivꝛi
Wet, hinauß biß auff die letzte gerſtörung des ganzen Ju⸗
niungi nLands vnd ſonderlich der weitberuhmten Statt Jeruſalem. Darncden rrzchlet er auchdie rechte vrſachen/ vmb welcher willen dʒ ʒůdiſche Volck ſodoch für allen andern Völckern erwöhletſlieb vnd werthgeweſen damals ſogrewiich
wolgeim von Gott geſtrafft/ die gewaltige Statt Jeruſalem/ der allerheyligſte Tempel dẽ W r hm ſelber zur wohnungbeſtimmet ſambtallen jhren ſchoͤnſienʒierden verher⸗ get/ vnd verbrennetwoꝛden /weiche vrſachen Joſephus gaͤntzlich verſchweiget vñ di halßſtarꝛigen Juden für blindheytweder verſtehen/ nochglauben woͤllen oder können. Es ſireichet vnſer Egeſippus als eyn Chriſ auch die Lehr Wunder⸗ werck Creutz/ Lod/ vnd aufferſichung Chriſii vnd ſeiner H. Apoſtel marter/ ja onſer gantzes Chriſtenthumb vil eiſſiger vnd gruͤndlicher herauß denn jergend
eyn Geſchichtſchreiber derſelbigen zeit geſchweige dann Joſephus/ welcher noch en Jud vnd dem Chriſtlichen Glau en etwas vngewaͤgen geweſen. Dannob er wol des Chriſtenthumbs glimpflich gnug gedencket/ ſo iſt doch nit alleyn zu⸗ n nermuten /ſonder auch augenſcheinlich zubeweiſen/ daßer entweder auß vergeß⸗ S ligkeyt oder furſetzlicher weiß vil mehr vberhupffet/ als ſich wol in eyner ſolchen wun wichtigen ſach geburet hette. Diſen mangelklaget Egeſippus bald im eingang n ſeiner Hiſtorien an jhm vnd beſchuldiget hn als ſolteer ſich mehr ʒierlicher wol⸗ denn redenheyt dennder Religion vnd warhent befliſſen haben/ vndob erwolmitten imn Krieg den Juden abgeſtanden/ ſo ſeie er doch jhres vnglaubens/ Abgotterej nd Gotteslaͤſterung theylhafftig bliben.*— Es hat aber vnſer Egeſippus leichtlich den rechten grund võ allen diſen ſa⸗ Srnaek chen wiſſen vnd ſchreibenkoͤnnen/ dieweil er ebenzu der zeit gelebt da noch alles in? ſiſcher Gedachtniß vndgewiſer erfahrunggeweſniſ. Euſchuus Ecre. b rapa. vnd Spzomenus ib.tapn. wie auch Hirronimus bezeugeneha⸗ be nicht ſonderlich lang nach der Apoſiel zeitgelebt. Epiphamus ſchreibenerſae n nter dem Bapſt Anitetogehn Rom kommnen vñdaſelbſt biß auff Eieucherum Senn den Tritten nach Aniceto verh artet. Euſebins ſagt er ſeie vnter dem Reyſer⸗ hunm Antonini Verjvmbeticher Seſchaftwilenzu Romananmn Dieweil deñ Egeſippus ſelber nhrſſgeweſtnale Shuſen— ſchꝛeibung mitgroſſem nitzleſen vñgebꝛauchen koͤſen/ hat michs v— daß ſeine Bucher nit ſo wol an den veutſchẽ als anden—— chen ſolten hab demnach allen from̃en Teutſchen in meinẽgeliebten Vatterlan zu gute ſolche auß dẽ Latein in vnſer gemeyne vñ Bucher vñ apttel mit bor hiſffeynes gutẽ Freunds verdolmetſchet alle vñ jede Büche geſczten


