ſchutz vñ ſchirm wie er bißher gutẽ Friden gehabt/ vñ vnſere nahrung mit vnſern Weibern vñ Kindern ruͤhilich genoſſen haben. So gehet vns auchdurch Got⸗ tes gnad an guten Oꝛdnungen Gericht vñ Recht geſundẽ Lufft Fruchtbarkeyt des Lands nichts ab/ ſonder ſeind mit allẽ denẽ ſtucken wol verſehen die zubeſel⸗ lung der Kirchẽ Rathauß vñ haußhaltũg notiwẽdig ſeind. Vñ magmit Wahr⸗ heyt võ vns geſagt werden/ wie Eſa.j võ den Judẽ ſagt: Mein lieber Sohn hat eynen Weinberg an eynẽ fetten vꝛt/ vñ er hat jhn verzaͤunet/ vñ mit eyner Maurẽ verwahret/ vñedle Reben darein geſencket/ er bawet auch eynẽ Thurn darein/ vñ grub eyne Kelter darein/ vñ wartet biß er Trauben braͤchte. Daher ſolte nuh bei vns aucheyn ſchuldiger gehoꝛſam/ Chriſtliches Leben/ wahte danckbarkeytvñ al⸗ lerley gute Fruͤchten vnſers Chrꝛiſtenthum̃s võ rechts wegen volgẽ· Aber da will es noch allenthalben fehlen/ vnd miergend recht von ſtatten gehẽ. Eben der Wein⸗ berg/ den Gott ſelber mit groſſer muͤhe vnd arbeyt gepflantzet/ vñ mit dẽ Blutſei⸗ nes eyngebomẽ Sohns JeſuChriſti beduͤnget vñ auff dz fleiſſigſt vmbgꝛabẽ hat⸗ der meynung er ſolte gute Trauben/ vñ eynen wolgeſchmacktẽ Wein bungẽ tra⸗ get aller erſt wilde vñ vnzeytige Hewꝛling oder Wintertrollen. Das iſt leyder all⸗ zu wahr/ vñ ſo augenſcheinlich/ daß es nit vil beweiſens darff wer es nitſehẽ wil der mag es greiffen. Dañ da befinden ſich noch wider die erſte Tafel der H Zehen Gebott /groſſe ſicherheyt/ innerliche vñ euſſerliche Abgoͤtterej Fluchen/ Schwe⸗ ren/ Gotteslaͤſterung/ Verachtung des Wons Gottes/ vñ ſeiner H. Satramen⸗
ten/ Setten vñ Rotten der alten vñ newẽ Papiſten/ Widertaͤuffer/ Sarrament⸗ ſchwermer /Teuffelsbeſchwererer. Die ſich nicht ſteiff an die Regel Gottliches Woꝛts— ſonder vil mehr jhrem eygenen Kopff vnd des Teuffels eingeben eßgleichẽ wider die ander Tafel/ vngehoꝛſam gegen dẽ vorgeſetzten O⸗ berherꝛen Haß Feindſchafft Moꝛd vñ Todſchlaͤg/ Ehebꝛuch/ Hurerej vndaller⸗
ley vnzucht vberfluß in eſſen vndtrincken/ vppigkeyt in kleydern/ Vntrew Geitz
Wucher/ Betrug in kauffen vñ verkauffen/ Meyneyd Falſchzeugniß Verum̃⸗
dung vndallerhand vnoꝛdenliche luſt vñ begirde/ die wir wiſſen võ Gottberbot⸗
ten/ vñ vnſerm beruff gantz vngemaß ſein/ dadurch auch Gott zůhochſienerzör⸗ jr
Suaffen Sottes· net/ vñzuſtraff beweget wird. Jawir ſehen fůr augen weychliget vñ Gutt todlich Geſchoß
die beſſerung nit bald volget. Zu de
fen vber vns ergangen ſeindq
Kelte vnd Him̃elgefrůͤſte/
groſſe Sewaͤſſer ſchadlicheKrieg
Gemeyne Saͤnden⸗
volgen.
nd Weiſchen La
Bluts vergeuſſet/ vnd den laſſet ſich allenthalbẽ anſe chen/ oder je eyn gemeyne
kehrung zu Gott habe/ Gott in die Ruten falle/
Porꝛede.
dadurch
Glauben an Chriſtum mit jhm verſoͤhne/ vnd verner nach ſeinem Woꝛ
len vnſtraͤfflich leb
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toñw D
daß die Rute ſchoninder 6 auffgelegt hat/ vnd dꝛaͤwetzuſchieſſen woh daß ſchon allbereytin wenig Jaren bilſra⸗ als Peſtilentz langwirige Thewmungen grauſume Reben vñ Baͤume zu grund gangen Hgel ſchwere veruolgung der Chriſten in etſchen nden groſſe niderlagẽ fur den Tuͤrcken/ welcher vil Chiſtiches Chniſten eyn Veſtung nach der andern abtringi n bet grojſe ſtraff vber ſie gehen laſſen. Daher kan vn vns jetz vnd hinſort nichts friſten/ denn eyn—— ern— Buß bndbe⸗ da jedermann hertzlich reiw vñ leyd vber die begangene Suͤnde die woluerdiente ſtraff abbitte/ ſich durch wahren
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