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keyt.
Vorꝛede.
vnd das Ferwꝛ ſonſt auß der gemeyn ioo. vmb jhier widerſpanſigkeytwilen
auffeynmal erſchꝛoͤcklicher weiß verzehꝛet/ Numer.6. Item da die Juden pii ih⸗
re Koͤnige offtermals durch die Aſſyriſche vnd Babiloniſche Koͤnige bekrieget
gepluͤndert/ vnd auß jhꝛem eygenen Land/ ins elend langwirige gefäͤngniß vnd
ſchwere dienſtbarkeyt weggefuhtet woꝛden ſeind·. Reg..6. 2. Paralip83 1
Reg.4.2. 2. Paral z6. Jere. z6. Vnd liſet man dergleichen Exempel des Götil⸗
chen zorns wider die boßhafftigẽ in heyliger Schufft noch vilandere mehꝛ welche
Zerſtsrar Jernſete an diſem vꝛt nit alle zuerzehlen ſeind. Doch findet man kaum eyngrewlicher vnd
Er nel Gottucher ſchꝛecklcher Exempel der Goͤttlichen rach wider die ſünde denn die Hiſtonbon endlicher zerſiꝛung der Statt Jeruſalem/ vnd des Jůdiſchen Lands da Gotr
gleichſam auff eyn mal ſeinen zoen vber das gantze Juͤdiſche Volck außſchůttet. gar alleplagen hauffenweiß vber ſie ſchicket/ vñ den garauß mitjhnẽ ſpilet. Dann nach dem ſie eyn lange zeit groſſe anſtoß von den Roͤmiſchen Land⸗ pflegern erduldet vndzum offtermal ſchwere niderlagen zu Geſarea/ Scythopo⸗ li Alerandꝛia/ Damaſoo/ vnd anders woherlitten ſeind jhnen die Roͤmerendlich mit eynem maͤchtigen Kriegsuolck gar ins Land gefallen /haben anfůͤnglich Ga⸗ lileam/ darnach auch Judeam mit Krieg angriffen/ gepluͤndert/ verherget vñzu letzt auch die Statt Jeruſalẽ mit allem gewalt belaͤgert/ miteyner Wagenbung vmbgeben/ vnd nit nachgelaſſen/ biß ſie dieſelbigen erſtigen/ verbꝛennet vnd auf den boden geſchleyffet haben/ wie jhnen ſolches alles der Sohn Gottes Luc 9. zuuoꝛpꝛopheceiet vnd geweiſſaget hatte. Nuhhatte ſich maͤñiglich ʒuerinnernwe Zeſzweruc beſchwerlich der Oberherꝛen geitz zwang vnd Tyrannei ſeieſauch was gefahꝛ vñ Zege⸗ ſchaden Kriegẽ mitſich bunge/ woh gleich noch hoffnung des Sigs vothandẽ ſſ. Sintemal dadurch auffeynmal alle gute ʒucht Geſatz vñ Religion zu grundge⸗ hen. Da wird das Land durch raub/ bꝛand/ vñ andere zufaͤll verwůͤſtet an allem
notturfftigem vorꝛath eroͤſet/ an der nahꝛung erſchopffet vnnd in hochſteamut
gebꝛacht. Ich geſchweige jetzund des andern vnraths vnd jam̃ers/ ſchmach vnd
ſchand/ ſo Weibern/ vñ Kindern/ jungen vñ alten Leuthen gemeyniglich darauß
Gevaunge wier erwachſſet. Es iſt aber auch den Juden diſer Krieg ſovil deß beſchwerlicher ge⸗ F6 weſen dieweil ſie nit mit ſchlechten vnnd vngeuͤbten Kriegsleuthen ſondern mit den maͤchtigſten Roͤmern/ welche in den Hiſtonen Rerum Domini, Herender
Welt) von wegen jhꝛer mannligkeyt vnd ritterlichen thaten genennet werden.
xußupr vßnente, Im fall aber gleich noch hoffnung des Sigs beijhnen geweſen ſowar doch rt ven duver daß das aller boſeſte in diſer ſach/ daß ſie ſelher nit eynig mit eynander warenbnd hnen mit meutereien vnd empoᷣꝛungen den groſten abbuuchnd ſchaden zufůg⸗
ten. Vnd wiewolſichauch voꝛ der belaͤgerung groſſefeindſchafft vñ vyranin
Tyranniſche Ober⸗
ter den gewaltigſtẽ in der Statterhaltẽ/ dieweil jeder der voꝛderſie begertzuſin ſo entſtunden dochfuͤrnemlichin waͤrender belaͤgerung dꝛeierleipartheienvñto
ten/ Eleazarus ſambt den trotzigen Zeloten/ die den Burgern ſeht feind waren
hatte den Tempel inn/ Johannes der anfaͤnger alles vnglůcks/ hielteſich ſmbt ſeinen angehoͤꝛigen in der vnter Statt · Simon aber hatte die Oberſtattiñ ſut 20000 Jdumeern/ welche die Statt voꝛ der Zeloten mutwillen zuſchutzen ſo
dert waren aber derſelbigen der groſie vberlaſt waren. Diſe rotten griffen i
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Nmun bahe
Mitd ſtte rabent whegrab rgeſt gefalle
ſigenmer dwrerdenb finmn nſund 2 tvo hrrti iherweßi nzufn


