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Flauij Josephi, des Hochberühmten Jüdischen Geschichtschreibers, Historien vnd Bücher : Von alten Jüdischen Geschichten, zwentzig, sambt eynem von seinem Leben : Vom Juedischen Krieg vnd der Statt Jerusalem, vnd des gantzen Lands zerstörung, siben : Von der Juden altem Herkommen wider Apionem Grammaticum, zwey : Von Meysterschafft der Vernunfft, vnd der Machabeer Marter, eyns / Alles auß dem Griechischen Exemplar, sam[m]t aller Bücher vnd Capitel Summarischer Inhalt, mit höchstem fleiß von newem verteutscht vnnd zugerichtet, darzu mit Biblischen Concordantzen, Jarrechnung, ordentlichem Register, vnd schönen Figuren, deßgleichen vorhin im Truck nie außgangen, gezieret [von Johannes Spreng, Zacharias Müntzer]
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bhabſut ondemwaren e Vnkeuſch⸗ nommen jren endvmbſiezu Ab nun Gott am vmbgeſe⸗ Thur ſeins nzur Herberg melmehlma⸗ m Eychbaum

a. Darabet eineſtbeyſhm er lachet/ vnd ar /ſhr Mn allen/ wndern em Abraham odomiter ver⸗ wrig worden/ en Boſen vnd akeinGerech⸗ erfunden wul⸗ raham ab von gebettenhat⸗ wegen der gi⸗

ner Junglng ch vnd ſchand benachſre e Tochtet an 6Huſu ntelin

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alten Geſchichten Das I. Buch. n Als aber Gott dem Loch die zukůͤnfftige Verderbung deren zu Sodomahett laſſen ver⸗ uneeweenene Wetwireocen wen waren/ darvon gezogen/ denn die Breutgam vnnd Tochter Maͤnner deß Loths wolten ſeiner Stimm nicht gehorchen/ ſondernverachtetenjhn/ daß er vom aufziehen ſagte/ vnnd ſpra⸗ chen: Sie koͤndten nicht anderß dencken/ dann daß er in die Aberwitz gieng/ dieweil er alſo redete. Derhalben hat Gott ein feuwrigen Straal in die Statt geſchoſſen/ vnd ſie mit ſamptden Eyn⸗

wohnern verbrennt/ auch mit gleichem Verderben das Erdtreich vmb die Statt(wie auch hie⸗

bevor/ als ichden Jůdiſchen Krieg beſchrieben hab/ von mir gemeldet worden) verwuͤſtet. Als aber deß Loths Weib im gehen zum offternmal zu ruck die Statt anſchauwet/ vnd fur ſie/ wider Gottes befelch /ſorgtrug/ t ſie zu emer Saltſeulen veraͤndert worden wie kundtbar i/ vndich ſelbs geſchen habe/ auch noch biß anhero bleibt. Loth aber mit ſeinen zwo Tochtern iſt darvon geflohen/ vnnd hat ſich in einen kleinen Flecken/ das vor dem Feuwerſtraal verhůtet blieben/ ent⸗

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halten/ welcher D tZoor/ das bey den Hebreen ein klein ding bedeutet/ biß auff d ze g bedeutet/ biß auff dieſe ʒeit genen⸗ Lochhelſt networden iſt· Vnd daſelbſt hat er gewohnet/ verlaſſen von Menſchen/ vnnd durch der voor Speiß ſehr hoch bedrangt. Diezwo Töchter aber/als ſie vermeineten/ das Menſchliche Geſchlecht were gar vertil⸗ get /haben ſie jren Vatter mit liſt hindergangen/ vnd mit jm doch on ſein wiſſen/ ſich vermiſcht/

der meynung/ damit das Menſ chlich Geſchlecht nicht gar abneme vnd vndergieng. Von die⸗

ſem Beyſchlaffen aber hater Kinder gezeuget/ von der Eltern den Moab/ welchs ſo viel heißt/ Außlegung der No⸗ als vom VatterVon der jüngern Tochter aber hat er gezeuget den Ammon/ welcher Name en Moab vnd V

heißt/ en Son deß Geſchlechts. Vnder welchen der ein die Moabiter(welche auchzu vnſer zeit ingroß maͤchtig Volc ſind)der ander di Ammoniter(welche beyde Voͤlcker in Celeſyria woh⸗ nerhauffgebracht hat. Vnd dieſes hatſich mit Loth/ as er von Sodoma außgangen/ verlauffen vndzugetragen. S6

Abraham aber iſt geʒogen gen Gerara Paleſtine/ vnd hielt Saramfur ſeine Schweſter/ Hedio vnd Ruſinue vnd daſſelb/ wie zuvormals auch/ auß forcht vor Abimelech/ dem Konigdeſſelben Dris/ wel⸗r⸗ Geneſ.⁊0 cher Saram lieb vnnd huldgewunnen hett/ vermeynende ſie zu beſchlaffen. Doch auß Gottes Wilen vnnd Verhencknuß iſt ſolche boſe Luſt vnd Begierd durch Kranckheit verhindert vnnd Abmelech wirt au abgeſtelletworden/ Dann als die Ertzt an jhm verzweiffelten/ warnet jhn Gott deß nachts im vntenſchhen krant 8 Traum/

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