Teil eines Werkes 
Erste Teil (1590) Vom XVII. Jar an, bis auff das XXII. / [Mitwirkende: Konrad Adelmann von Adelmannsfelden, Albrecht von Brandenburg, Andreas Bodenstein, Kaspar Creutziger d. Ä., Nikolaus von Amsdorff, Adolf von Anhalt Bischof von Merseburg; Johannes Eck, Friedrich III., Kurfürst von Sachsen, Gabriel von Eyb, Maximilian I., Kaiser; Leo X., Papst; Johann Friedrich II., Herzog von Sachsen; Johann Friedrich III., Herzog von Sachsen; Georg, Herzog von Sachsen; Johann Wilhelm, Herzog von Sachsen; Karl V., Kaiser; Philipp von Bayern; Philipp, Landgraf von Hessen; Johannes von Schleinitz, Bischof von Meißen; Georg Spalatin, Johannes Tetzel, Tommaso de Vio, Georg Rörer]
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Raub all wider bracht/ Den Ranber wider beraubt/ Alſo/ das/ wer an jn gleubt/ ſol von Sunde vnd Tod/ vnd vom Teufel ewig los ſein.

Das iſt bedeut/ das Abraham mit wenig Volck in der nacht die Fein⸗

de vberfiel/ Vnnd ſie vertreib bis gen Ho ba zur lincken Damaſci/ da⸗

dern in den Denſchen empfangen/ Welchs mag alſo verſtanden wer⸗

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—.47 oer.. den/ das er/ wie S. Petrus Act. 2. ſagt/ vom Vater hab empfangen

ſen/ wie denn geſchehen iſt amPfingſtag vnd hernach vielmal. Moͤcht

— die erſt meinung gefelt mir bas. feret/ Iſt f Doch Sesaeſere den in den Juͤngern Chriſti⸗ joch wolten die eigenſinnigen Juͤden dneeſhan nicht glenben /das Chrijms) Er vnd Gott wete wnſo m eineae nd en ain ern wonet/Sondemn ſie wolten allenn ottes wonungſein Wels en ehtten, darumb hie wird geſagt/ das wir vns nieht wundern/ ob nicht jeder⸗ n BZSopff/ Ob ſie ſchon greiffen die warheit vnnd wunder Gottes/ Wie dafelbs inſnen alsinumu hie geſchehen iſt/ an den Apoſtein. 2 o

— pf. Gebenedeiet ſey Gott alle tage/ der ſich mit vns beladet/

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O Bnu wol ſolch oͤffentlich Zeichen vnd Gaben geſehen wor⸗

— desö Dis iſt ein Gott vnſer ſeligkeit Sela. * Vhebt er an zu loben vnd preiſen/ ſolche Gnade vnd Guͤter/

8* Das iſt je ein lieblicher Gott/ Der billich zu lo⸗ ☚σ ben vnd zu benedeien iſt/ das er ſich nit vns beladet/ Dat auff ſich genomen/ als ſein eigen Vngluͦck/ all vnſer Suͤnde vnnd Tod/ nut allem jamer/ vnnd in im ſelbs vberwunden/ das iſt ein Gott der ſelig

macht vnd recht hilfft. Es iſt nichts/ mit viel Geſet; vnnd wercken/ Die Suͤnde vnd der Tod werden damit nicht vertuget/ Bis das der Weſtos vnd. komen iſt/ der Gott iſt/ vnnd Suͤnde mit dem tod auff ſich genomen/ Weier ugei vnd in jm verſchlunden hat/ Wie Paulus ſagt 1. Cor. 15. Denn wer Soynenne mochtt vns ſelig machen/ Der nicht die Suͤnde vnd Tod von vns ne⸗ me. Das hat gethan dieſer Gott allein/ Der ſich mit vns beladen/ vn⸗ ſer Buͤrde getragen vnd vertilget/ Damit ein Gott vnſer ſeligkeit wor⸗ Dden/ das iſt/ der vns ſelig macht. S 9

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