Teil eines Werkes 
Erste Teil (1590) Vom XVII. Jar an, bis auff das XXII. / [Mitwirkende: Konrad Adelmann von Adelmannsfelden, Albrecht von Brandenburg, Andreas Bodenstein, Kaspar Creutziger d. Ä., Nikolaus von Amsdorff, Adolf von Anhalt Bischof von Merseburg; Johannes Eck, Friedrich III., Kurfürst von Sachsen, Gabriel von Eyb, Maximilian I., Kaiser; Leo X., Papst; Johann Friedrich II., Herzog von Sachsen; Johann Friedrich III., Herzog von Sachsen; Georg, Herzog von Sachsen; Johann Wilhelm, Herzog von Sachsen; Karl V., Kaiser; Philipp von Bayern; Philipp, Landgraf von Hessen; Johannes von Schleinitz, Bischof von Meißen; Georg Spalatin, Johannes Tetzel, Tommaso de Vio, Georg Rörer]
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— durch D. M. L. Anno X Xl. 5 den vnd austeilung des Geiſtes/ darin ſie vngleich ſind/ Alſo das die vngleiche der Gaben in der gleiche des Glaubens bleibe/ vnd die Fet⸗

tigkeit oder fruchtbarkeit(welche nur in der einigkeit ſtehet) beſtehe. 16. Was huͤpffer jr gehuͤgleten Berge: Dis iſt der Berg⸗ darauff Gott wolgefellet zu wonen/ Ja er wird dar⸗ auff bleiben bis ans ende. 8 2 Je iſt die einigkeit aus/ Nennet viel Berge/ die doch auch ge⸗ huͤglet ſind/ das iſt/ Die Synagoga/ vnnd jr gleichen/ die on Glaubens gleicheit vnd eint keit/ in viel Secten vnnd vngleiche

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werck der euſſerlichen vbungen geteilet ſind/ Vnd in keinem ding eins

ſind/ denn in der verfolgung des einigen Gottes Berg. Nn ſind ſie auch gehuͤglet/ vnnd hat einer mehr verſtands/ kunſt/ werck/ denn

der ander/ Dadurch ſie mehr ſcheinen fuͤr der Welt/ denn der rechte

b Gottes Berg/ Ja ſie achten das ſie allein Gottes wonung ſind Ge⸗ Gottes Berg;

fallen jnen ſelbs wol/ vrteilen/ richten vnd verfolgen alle andere/ vmb Gottes willen(wie ſie rhuͤmen) vnd der Warheit willen. b

ꝙS Arumb ſtrafft ſie hie der Prophet/ vnd ſpricht/ Ir geteilte/ viiel Derge/ vngleubige Werckheiligen, was huͤpfft jrc Was rhuͤmet Ir euch Gottes vnnd ewer warheit? Was halt jr ſelbs viel von euchã Ir ſeid es doch nicht/ Denn hie iſt der Belg/ da Gott auff wonet/ Den jr vrteilet vnd verdampt/ als ſey er des C enfels Berg/ Ja er wird auch drauff bleiben zu ende der Welt/ Wie er Matth. vlt. ſagt. Sehet/

b uertilgen/ Aber er wirò bleiben/ vnd jr werdet vergehen.

Aſo ſehen wit/ Das er dieſe Verge nicht nennet fett/ Sondern wie droben geſagt iſt/ Die Cigenſinnigen bleiben in der duͦ rre/drumb iſt auch kein rechte Frucht da/ Es ſind alles Schaffskleider vber den

77. Der Wagen Gottes iſt zweimal zehen tauſent tau, b

ſent, Gott iſt in jnen mit Sinai in der heiligkeit. Wey ding machten die Chriſtenheit vnanſehenlich fuͤr den Juͤ⸗

b ₰ den Zum erſten/ das der Chriſten wenig vnd gering waren. Fum obhan. 9. Berge Sinai/ wie ſie Joh. 9. ſprachen. Wir ſind Moſes Junger/ Sey du ſein[Juͤnger/ Wir wiſſen das Gott mit Moſe geredt hat/ Wo aber dieſer herkome/ wiſſen wir nicht ett. D Azu antwortet hie der Prophet/ vnd ſagt/ das nieht wenig Chri⸗ ſten ſeien/ Son dern mehr denn jemand zelen kan. Denn dieſe beſtimp⸗ te zal/ Zwey mal oder mehr denn ein mal zehen tauſent tauſent/ nach der Schrifft art/ bedeut ein Menge/ die Gott/ vn nd nicht ein Menſch zelen mag/ Dieweil er die euſſerſte zal/ nemlich tauſent dupelt vnnd manchfeltiget/ Ob nu wol fuͤr den Juden wenig Chriſten ſcheineten/ War jr doch viel fuͤr Gottes augen/ da niemand von wuſte. VPrd das ſie nicht rhuͤmeten/ Gott were mit jnen/ vnd nicht mit A CT. r. Akkk dieſen

da Gott auff wonet.

Wt 9. 28 Ich bin mit euch bis zum ende der Welt/ Objr wol vermeinet jn zu⸗

Viel tauſenr mal tauſent.