Vorrede D. N.L. vber den Catalogun
chriſts zu Rom nu not leidet. Gott aber aller Gnaden vnd Barm⸗
hertzigkeit wolle ſein Werck in vns ſtercken vnnd vollbringen/ das
er angefangen hat zu ſeiner Ehre/ vnnd Troſt ſeiner kleinen Herde⸗ Nangcf ao9enbardn me le nn ee le⸗ Derde
das Buͤch
bet Er/ wie folget.
ret haben die Jal oder Namen meiner Buͤcher/ 773 So von anfang meines ſchreibens vnnd lerens A ſind ausgangen/ Vnnd dieſelben durch etliche in disRegiſter zuſamen gebracht ſind/ Hab ich mirs
N einreden vnnd gefallen laſſen/ dieſen Katalogum
oder Regiſter/ durch den Druck aus zugeben/ Damit gnug geſchehe der begirde/ ſo jemand dazu hat. Meinet halben moͤcht ich wol lei⸗ den/ das ſie alle vntergiengen,/Als der ich damit nichts geſ ucht ha⸗ be/ denn das die heilige Schrifft vnd Goͤttliche Warheit an den tag
keme/ Welche nu/ Gott lob/ ſo helle vnd gewaltig allenthalben ſchei⸗
net/ Das man meiner vnd meines Gleichen viel mehr aber meiner vngleichen) Buͤcher wol gerahten kuͤnde/ Wo vns der Kuͤtzel/ newe vnd viel Buͤcher zuſchreiben/nicht ſo faſt ſteche.
ES were denn der nutz dran/ das man die Hiſtorien dnd Ge⸗ ſchicht draus lernen vnnd faſſen wolte/ Wie es mir/ ja dem lieben
wort Gottes/ gangen ſey/ Was es hat muͤſſen leiden von ſo vie⸗
len vnnd groſſen Feinden/ in dieſen fuͤnfftzehen vergangen Jaren⸗ ehe es zu krefften iſt komen/ Vnd wie es zugenomen/ vnd auch Ich
teglich vnnd jerlich/ weiter vnnd hoͤher drinnen bin komen/ Wie
das wol zeugendie erſten Buͤcher(darin ich dem Bapſthum viel⸗
vnnd faſt alles nachlies vnd ehrete) gegen die letzten/ welche Chri⸗ ſtum allein vnnd rein handeln/ dem Bapſthum nichts nachge⸗
laſſen.
(wie Doctor Rotzleffel vnnd Biſchoff Schmid thut) mich
OArnach ſich ein fromer Chriſt wol richten wird/ Vnd nicht


