ſeiner erſten Buͤcher/ wie man ſich drein richten ſol. cken noch verdamnen/ Das ich wider mich ſelbs/ vnnd hernach an⸗ ders/ denn zu erſt/ geſchrieben habe. Wens Kunſt were Antilogias zu ſuchen/ Solten ſie mir nicht eine Zeile ſchreiben in ewigkeit⸗
fen. IC h bin nicht beſſer/ denn S. Auguſtin/ der ſich rhuͤmet vnter
dem Hauffen der Lerer/ die mit ſchreiben vnd leren teglich zunemen⸗/
Vnd nicht wie die Eſelskoͤpffe/ Kochleffel vnd Schmid/flugs im er⸗
ſten augenblick vber S. Paulus geleret werden/ Vnd nie kein mal
weder beſſer werden/ noch jmer mehr feilen koͤnnen. ICh dancke Chriſto/ meinem HErrn/ der mich alſo gefuͤrt vnd
das ich ſie nicht in jren eigen worten wolt mit Warheit luͤgenſtraf⸗
behuͤtet hat/ bis ich daher komen bin/ da ich bin/ Er wird mir auch zum ſeligen Ausgang helffen. Dem ſey lob vnnd Ehre in ewigkeit/
3 ſampt dem Vater vnd heiligem Geiſt. uͤcher/ b 3 dlerens tliche in ich mirs alogum nahe phiſten Lere etc. 4 3 ba doctoꝛ Wartinus Lu meiner an den Chriſtlichen Leſer. l/ newe b b ₰z Chlas geſchehen/ vnnd gut ſein, das zabes⸗ier ond Ge⸗ S meine Diſputationes oder Propoſitiones(in wel⸗ lones ult dracr mlieben* chen ich etliche Artickel in kurtze Spruͤche gefaſſt) zaaſſen aus⸗ nſo vie⸗/ d die ich im anfang meiner Sache/ wider das Ablas Jaren⸗ SS Bapſthum/ ond der Sophiſten Lere(ſo dazumal uch Ich 1 in der Chriſtenheit allein in ſchwang ging/ Vñ mit en/ Wie gewalt getrieben ward/ an ſtat des Lieben Euangelij/ das lange um viel⸗ zeit geſchwiegen/ gar darnidder lag)gehandelt habe/ an tag komen⸗/ he Chri⸗ vnd ausgehen/ Juͤrnemlich darumb/ das die groͤſſe vnd der gluͤcklich nachge⸗ fortgang dieſer Sachen ſo mit der zeit daraus erfolget) mir von acyge Gott dazu gegeben/ mich nicht erhebe vnd ſtoltz mache. Denn durch dieſelben Propoſitiones wirdoͤffentlich angezeigt meine Schande/
nd nicht das iſt/ mein groſſe ſchwacheit vñ vnwiſſenheit/ welche mich im an⸗ verden⸗ fang drungen/ dieſe ſache mit groſſer Furcht vnd zittern anzufahen.
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