Teil eines Werkes 
Zweyten Bandes : zweite Abtheilung (1801) Nachträge zu den ersten Capiteln des ersten Bandes enthaltend
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Es wuͤrde mich hier zu weit abfuͤhren, wenn ich verſchiedene Berechnungsarten, wodurch ſich der relative Werth des Miſtes gegen ſeinen Nußen hypothetiſch beſtimmen ließe, angeben wollte. Dies wird an einem andern Orte paßlicher geſchehen koͤnnen. Ich will hier nur im Allgemeinen ſagen, daß, nach mehreren Cal⸗ culationen ſcharfſichtiger Landwirthe, ein vier⸗ ſpaͤnniges Fuder Miſt, im mucilaginöſen Zu⸗ ſtande, von 80 Rheinlaͤndiſchen Cubikfuß, oder 4000 Pfund, von dem, der es braucht, mit 2 ½ Braunſchweigiſchen Himten Rocken nicht zu theuer bezahlt ſeyn. A. Moung ſchaͤtzte es vor 30 Jahren ſchon auf 12 Schilling Sterl.

Wichtiger iſt an dieſem Orte die Unter⸗ ſuchung: was ein Fuder Miſt koſte? oder viel⸗ mehr die Art und Weiſe, wie ein jeder dieſes nach ſeinen Verhaͤltniſſen auszumitteln habe. Ich weiß zwar, daß man bey dem Ganzen der Wirthſchaft das Stroh fuͤr den Duͤnger, und den Duͤnger fuͤr das Stroh, rechne. Aber mit ſolchen Berechnungen iſt uns hier nicht geholfen.

Um auszumitteln, wie hoch ein Fuder Miſt zu ſtehen komme, wird zu unterſuchen ſeyn, ob die Benutzung des Viehes durch Molkerey, Maſtung oder Aufzucht ſo groß ſey, daß ſie den