zu kaufen iſt, wird er wohlfeil und unter ſeinem wahren Werth verkauft. Dieſer muß nach dem Vortheil, den der Miſt bey gehoͤriger An⸗ wendung bringt, beſtimmt werden. Gemeinig⸗ lich iſt das Land da ſehr theuer, wo man Miſt kaufen kann; weil man den Miſt zu dem Marktpreiſe ſehr vortheilhaft brauchen kann, und den durch den Miſt erhaltenen Vortheil dem Lande zu gut rechnet. Wenn man da, wo Grund und Boden wohlfeil iſt, den Miſt zu dem Preiſe, wie in der Naͤhe von Staͤdten, kaufen koͤnnte, ſo wuͤrde der Gewinn ſehr groß ſeyn. Aber Ankaufung von Miſt iſt nur an wenigen Orten in betraͤchtlichen Quantitaͤten möglich; alſo muß ihn der Landwirth ſelbſt erzeugen.
Eine gaͤnzliche Entbehrung des Duͤngers wuͤrde auf gewoͤhnlichem Boden erſtaunlich koſt⸗ bar werden. Es waͤre dann kein anderes Mittel uͤbrig, als den Acker ſo lange eingedreeſcht liegen zu laſſen, bis er durch die abſterbenden Wurzeln und Blaͤtter der wilden Pflanzen und vermodernden Inſecten genugſamen Nahrungs⸗ ſtoff fuͤr etliche Erndten geſammlet haͤtte. Nur ſehr guter Boden Foͤnnte vielleicht durch Luftduͤngung nach TKliſcher Methode in Kraft erhalten werden. Die ſchlechte Be⸗ nutzung des Bodens wuͤrde aber den Werth des


