So wird auch nach Berechnung der Hand⸗ arbeit und ihrer Verhaͤltniſſe zu andern Opera⸗ tionen und zum Werth der Producte ſich erſt beſtimmen laſſen, ob es rathſam ſey, die Ope⸗ rationen mit ſelbiger zu verdielfaͤltigen oder zu vermindern. Die Zweckmaͤßigkeit des Tobacks⸗, des Flachs⸗, des Ruͤben⸗ und Moͤhren⸗Baues und ihr vortheilhaftes oder nachtheiliges Ver⸗ haͤltniß zum Kohl⸗ oder Kartoffelbau— der groͤßtentheils mit Pferden verrichtet werden kann— wird erſt hieraus hervorgehen. Das Stecken des Weizens mit der Hand, ja ſogar das Verpflanzen deſſelben im Fruͤhjahr, iſt in manchen Gegenden Englands, wo Handarbeit gegen die Einſaat wohlfeil war, ſehr vortheil⸗ haft befunden worden; wuͤrde es aber bey mir nicht ſeyn.
Der Zte Artikel der Ausgabe iſt der Miſt
oder jede andere Duͤngung.
Hier tritt eine doppelte Frage ein: was iſt ein Fuder Miſt werth? und was koſtet mir ein Fuder Miſt?
Beide Fragen ſind nicht leicht zu beant⸗ worten. Der Werth des Miſtes kann nicht nach dem Preiſe beſtimmt werden, wofuͤr man
ihn kaufen kann. Denn allenthalben, wo er an Bds. 2te Abtheil. B


