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men laſſen, ob es rathſam ſey, mehr Geſin⸗ de oder mehrere Tageloͤhner zu haben.
Diejenigen Dienſtboten, welche beſtimm⸗ te Arbeit beym Zug⸗ oder Nutzvieh haben, kommen unter dieſe Rubriken. Thun ſie aber Rebenarbeiten, ſo muͤſſen dieſe nach Verhaͤlt⸗ niß deſſen, was ſie durch Tageloͤhner koſten wuͤrden, angeſchlagen, und dieſes muß dann jenen Rubriken abgerechnet werden.
Bey denjenigen aber, welche auf verſchie— dene Arbeiten gehalten werden, z. B. Hof⸗ meyer, Ackervoͤgte und andere mit der Hand arbeitende Knechte, muͤſſen die Koſten ihres Unterhalts auf die Arbeitstage des Jahrs re⸗ partirt werden; jedoch nicht gleich, ſondern nach Verhaͤltniß der Jahrszeit und der zu ſel⸗ biger einfallenden mehr oder minder wichtigen Arbeiten. Der Tag in der Korn⸗ und Heu⸗ Erndte, naͤchſtdem in der Fruͤhjahrs⸗ und Herbſtbeſtellung, dann im Sommer, und end⸗ lich im Winter, muß verſchieden— ein Erndte⸗ tag wohl dreymal ſo hoch, als ein Wintertag— angeſchlagen werden. Eine Arbeit, welche daher im Winter mit eigenen Leuten geſchehen kann, wird viel geringer zu berechnen ſeyn, als wenn ſie im Sommer geſchehen muͤßte. Die Leute koſten zwar an jedem Tage beynahe gleich⸗
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