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der gut und ſchlecht ſeyn kann, und ſich wenig⸗ ſtens eine Zeitlang ſo hält. Man richtet da⸗ her mit den Tageloͤhnern in einem Biſtrikt leicht noch einmahl ſo viel aus, als mit denen in einem andern.
Der Landwirth muß daher genau berech⸗ nen, was ihm die gewoͤhnlichen Arbeiten, wenn ſie auch im Tagelohn geſchehen, gekoſtet haben, z. B. Graben, Hacken, Waſſerfur⸗ chen⸗Auswerfen, Maͤhen, Erndten u. ſ. f⸗ um aus dem gezogenen Durchſchnitte beſtim⸗ men zu koͤnnen, wie viel ihm eine jede gegebene Arbeit koſten werde. Wo es ſchon gebraͤuch⸗ lich iſt, Arbeiten in Verding zu geben, da iſt es leichter.
Was die Arbeiten des Hausgeſindes anbe⸗ trifft, ſo wird zuvorderſt auſſer dem Lohn die Bekoͤſtigung, ſo genau als möglich, durch ei⸗ nige Berechnungen des innern Haushalts aus⸗ zumitteln ſeyn. Dieſe innern Haushaltsrech⸗ nungen, oder Kuͤchenregiſter, ſollte beſonders ein angehender Landwirth ſo fuͤhren laſſen, daß auch alles Selbſterzeugte zu Gelde ange⸗ ſchlagen wuͤrde. Es wird ſich ſodann ergeben, was jeder Knecht, jede Magd, des Jahrs uͤber koſte, und daraus unter andern auch beſtim⸗ men


