Teil eines Werkes 
Zweyten Bandes : erste Abtheilung (1801)
Entstehung
Seite
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b) Wir gehen nun zum zwenten Grunde einer

übermaͤßigen Naͤſſe von atmoſphaͤriſcher Feuchtig⸗

keit uͤber, wenn naͤmlich unter der Akker⸗ krumein verſchiedener Tiefe ſicheine

n undurchbringliche Thonlagebefindet.

t In dieſem Falle koͤnnen mäßig aufgepflugte

t BVeete allerbings von Nutzen ſeyn, wenn namlich die Furchen nur ſo tief gemacht werden, daß ſie

eben die Thonlage beruͤhren/ ohne in ſelbige hinein⸗

e zudringen und den Thon an die Seiten der Beete 6 hinanzuſchlagen. Die Huͤlfe iſt indeſſen immer e ſehr unvollſtändig, und es kommt dabey doch . hauptſaͤchlich darauf an, ob die Furchen offen er⸗ t halten werden, und ein zureichendes, ununterbro⸗ d chenes Gefaͤlle haben, um das in ihnen angeſam⸗

melte Waſſer abzufuͤhren. Unter dieſer Bedin⸗

gung, die aber ſo leicht fehlt, koͤnnen ſie, wenn

das Feld einmal beſtellt iſt, und die Naͤſſe nicht zu e anhaltend wird, viel helfen. Wenn die Fur⸗ 1 e chen nicht ſelbſt waſſerfrey ſind, ſo wird dem Mit⸗ t telruͤcken der Beete nur geholfen; die Seiten ſind , allen Nachtheilen der Raͤſſe unterworfen. Man beſtellt daher die Seiten der Beete an manchen e Orten gar nicht, ſondern benutt ſie als Grasland;

ein in gewiſſen Lagen vielleicht rathſamer, aber immer kleinlicher und beſchwerlicher Behelf.

Flache