Flache Beete, welche durch tiefere Ausſtechung
der Furchen mittelſt des Grabſcheits etwas erhoͤhet
ſind, geben einen gleichmaͤßigen Ertrag; voraus⸗ geſetzt, daß dieſe ſogenannten Braachgraben hin⸗ reichendes Gefaͤlle haben, und rein erhalten wer⸗ den. Allein diejenigen Fuxchen und Graben, wel⸗ che nach dem Abhange der Felder, in der Richtung der Veete gezogen ſind, leiſten doch die verlangte Wirkung nur unvollkommen. Das Waſſer zieht ſich naͤmlich, wenn es einen waſſerdichten Unter⸗ grund erreicht hat, nicht nach der Seite zu, ſon⸗
dern nach dem Abhange herunter. Solche Furchen
fuhren daher nicht mehr Regenwaſſer ab, als ge⸗ rade auf ihre Flaͤche, oder den zunaͤchſt liegenden Theil des Ackerbeetes faͤllt. Alles uͤbrige muß ſich den ganzen Abhang des Feldes herabziehen, bis es einen Querabzug erreicht hat, oder, wie haͤu⸗ fig der Fall iſt, in einer Sinke ſtauet.
Daher ſind Quergraben, die das herabziehende Waſſer auffangen koͤnnen, nothwendig. Dieſe duͤrfen aber nicht flach ſeyn, ſondern muͤſſen bis auf den feſten Untergrund, und, wo moͤglich, noch etwas in denſelben hineingehen, ſonſt zieht ſich ein großer Theil des Waſſer unter ihnen weg.
Sind alle dieſe Vedingungen erfuͤllt, ſo kann ein ſolches Feld durch offene Furchen und Graben aller⸗


