den Schleimgängen der Naſe damit zieht, weil man den Schaͤdel nicht verlezt.
Auch legen Fliegen ihre Eier in die Mutter⸗ ſcheide der Schaafe, oder in die Wunden zunaͤchſt der Hoͤrner der Boͤcke, und andere zufuͤllige Ver⸗ letzungen. Etwas Terpentindhl reicht dabet vollkom⸗ men hin, die Maden zu todten..
Gegen die Egeln,(lascioles ou donves) wel⸗ che in den Gallenoͤffnungen der Leber, und ſelbſt in der Gallenblaſe leben, und gegen die Hakenwuͤrmer (crinons ou dragonneaux, Gilaria equt,) welche ſich in der Speiſeroͤhre und den Zweigen der Luft⸗ roͤhre(bronches) aufhalten, kann man nicht ſo leicht wirken. Sie ſind fadenfoͤrmig und 3— 4 Zoll lang. Die Anweſenheit der erſten vermuthet man, wenn man Anzeichen der Fäule bemerkt, und auf die leztern läßt ein ſtarker und anhaltender Huſten ſchließen. Nur wenn man die Krankheit hebt, mit welcher dieſe Wuͤrmer im Zuſammenhange ſtehen, kann man ſie los werden. Ohne dies ſe zu vertil⸗ gen, iſt unmoͤglich.
Noch muß ich der Teeke(acarus ricinus L.) und der Laus,(pediculus ovis) erwaͤhnen. Er⸗ ſtere iſt in den holzreichen Gegenden gemeiner; wo ſie ſich an die Jagdhunde und die Schaafe haͤngt, indem ſie feſt mit ihren hackigen Fuͤßen ſich ankrallt, ſo daß man ſie nicht abnehmen kann, ohne den Fleck bluten zu machen, wo ſie ſitzt. Die Laͤuſe halten ſich an verſchiedenen Orten, und verurſachen Abma⸗ gerungen, wenn ſie zahlreich ſind, wobei die Thiere


