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wie man aus der Anſtrengung wahrnimmt, welche das Thier macht, um ihn los zu werden; es ſenkt den Kovf zur Erde, heht ihn auf, wirft damit, pruß⸗ tet und dreht ſich bisweilen umher, als haͤtte es ei⸗ nen Blaſenwurm im Kopf: viele Perſonen irren ſich dadurch. Dieſe Wuͤrmer heißen Oestrus-Larven*)
(arstnes,) ſie ſind kurz, rundlich, ganz weiß, und
haben blos am Kopf einen braunen Flecken. Bis⸗ weilen ſtoßen ihn die Schaafe durchs Nieſen her⸗ aus. Um ſie fortzuſchaffen, oder wenigſtens zu toͤd⸗ ten, ſezt man die Schaafe Schwefeldaͤmpfen, oder
peſſer noch, dem Dampf von Terpentindl aus. Doch
muß man dabei das Thier dem Dampf nur wenige Augenblicke hinter einander und dagegen wiederholt
ausſetzen, um es nicht zu erſticken. Bisweilen ſter⸗
ben dieſe Thiere in den Schleimgaͤngen und koͤnnen nicht heraus**), wo ſie denn leicht Entzuͤndungen
und gefaͤhrliche Folgen veranlaſſen. Der Drepan,
ſo wenig er beim Drehen wirkſam iſt, thut hier oft gute Dienſte, wenn man die Oestrus-Larven aus
*) Oestrus ovinus.
* Da das Tödten durch Dampft hierzu leicht Veran⸗ laſſung geben konnte, ſo rathe ich nicht dazu, wie uͤberhaupt die Oestrus-Larven die Thiere zwar be⸗ laͤſtigen, ihnen aber nicht ſchaͤdlich werden, da auch die geſundeſten Thiere deren bei ſich fuͤhren, woge⸗ gen viele todtkranke Schaafe keine beherbergen Man findet ſie in dem nemlichen Thiere von der Groͤße eines halben Zolles, bis zu der miñen⸗ heit eines Staubkoͤrnchens. W.


