Druckschrift 
Ueber die Schaafzucht, insbesondere über die Race der Merinos / Auf Befehl Sr. Excellenz des Minister des Jnnern herausgegeben ; bearbeitet von Tessier, Mitglied des National-Instituts, des Ordens der Ehrenlegion, der Societät des Ackerbaues und der Arzneischule in Paris, des Unterrichts-Ausschusses der Thierarzneischule zu Altorf, und General-Inspektor der Staats-Schäferein ; Jns Deutsche übertragen, mit Anmerkungen und Zusätzen von W. Witte, Mitglied der Potsdamer ökonomischen Gesellschaft und der Pariser Societät des Ackerbaus, Erbherrn auf Falkenwalde
Entstehung
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und Reht den Trokar hervor. Bisweilen verſchlieſ⸗ ſen außerweſentliche Dinge, welche mit dem Gas hineindringen, die Roͤhre, welche man durch Ein⸗ fahren mit einer Sonde zu reinigen ſucht, und ſie ſo lange ſtecken läßt, bis ſich kein Gas mehr ent⸗ wickelt. Dann reinigt man die Wunde mit warmem Wein, und bedeckt ſie mit Charpie und Terpentin. Hat man keinen TDrokar, ſo iſt es doch beſſer, ein Meſſer zu nehmen, als die Dhiere umkommen zu laſſen.* Dabei kann man noch die oben angezeigten in⸗

nern Mittel und ſaͤuerliche Klyſtiere geben; das

Thier auch umhergehen laſſen und leicht druͤcken(Pou-

chonner.) Ich habe aus England eine Eiſendrathröhre bekommen; ſie iſt lang und gedruͤckt ſpiralfoͤrmig,

mit Leder bedeckt und hat an der Spitze eine laͤng⸗ liche Stahlkugel,(olive) welche mit mehrern Loͤ⸗

chern durchbohrt iſt, welche wiederum mit dem Ca⸗ nal der Roͤhre in Verbindung ſtehen. Man hat gegen mich dabei behauptet, daß wenn man dies Inſtrument durch den Mund und die Speiſeroͤhre in den Panſch ſchoͤbe, es der Luft Gelegenheit gabe, ſich zu entwickeln und abzugehn. Ein Thier⸗ arzt, dem ich es anvertraut habe, hat mich verſi⸗ chert, daß er nichts damit hat ausrichten koͤnnen.

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Wirklich ſcheint es auch ſchwierig hereinzubringen,

und ich vermuthe ſelbſt, daß es die Luft am Her⸗ ausfahren hindern, indem es den Eingang des Ma⸗ gens verſtopfen wuͤrde.