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ihm nichts zu freſſen. Man ſtellt ihm das Maul mittelſt eines Knebels auf; zwingt es zu laufen, und reibt ihm Bauch und Ruͤcken, um das Ausfah⸗ ren des Gas zu befoͤrdern; oft iſt dies allein hin⸗ reichend. Gilbert raͤth, es ins Waſſer zu wer⸗ fen. Iſt das Uebel aͤrger, ſo nimmt man alcaliſche Subſtanzen, z. B. Holzaſchenlauge, Seifenwaſſer, Poraſchenſalz, Kalkwaſſer, oder am beſten alcali volatile fuor: Man bedient ſich eins dieſer Mit⸗ tel, welches man gerade hat, und zwar Holzaſchen⸗ lauge oder Kalkwaſſer 2 Septier,*) Seifenwaſſer, ein Glas voll, Acali volatile fluor, 20— 2 Trop⸗ fen, und laßt dies von dem Dhier verſchlucken, wie⸗ derholt dies Mittel auch ein- oder zweimal, wenn es noͤthig iſt, man giebt auch dabei Klyſtiere; iſt der Zuſtand ſchon Gefahrdrohend ſo ſticht man den Bauch mit einem Meſſer auf und ſteckt in die Wunde eine fingersdicke Roͤhre von Schilf oder Flieder. Der Trokar wuͤrde noch beſſer ſeyn als das Meſſer. Man muß mit Staͤrke, mehr ſenkrecht als horizontal, im Mittelpunkte der linken Flanke, gleich weit ab von der lezten Rippe, der Huͤfte und des Theils vom Ruͤckgrad, den man die Lendenwir⸗ bel(vertèbres lombaires) nennt, einſtoßen, um den
Ponſch zu oͤffnen. Man laßt die Roͤhre ſtecken,
*) Dies muß wohl ein Irrthum ſeyn, da z Septier=
1Hectolitre und dieſer= 5000 Cubik⸗Zoll und dar⸗ uͤber iſt. W.
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