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den, weil man damit das Gehirn aufzieht, und ſelbſt Theile deſſelben losloͤſen kann, und weil man Blut⸗ gefaße und Nerven damit zerreißt, woran die Dhiere ſterben koͤnnen; er haͤlt dafuͤr, daß das bloße Aus⸗ laufen des Waſſers heilen koͤnne, und iſt hierin mit Herrn Gerike einer Meinung. Die mehrere An⸗ w der Stiche hindert die Heilung des Dhiers nicht.
Bei den Boͤcken gelingt es der we⸗ gen⸗ nur ſehr ſelten.
Ein großer Theil der durch die Herren J n
und Rappolt operirten Dhiere ſind— einem andern Dheile iſt das Leben wenigſtens laͤnger da⸗ durch gefriſtet worden. Herr Jvart halt es we⸗ ſentlich noͤthig, nur bei trocknem Wetter zu operiren, und die Thiere dann an einem ſehr trocknen Orte zu halten.
Sollte man nun auch wirklich nur einige Füiere einer Heerde retten koͤnnen, ſo iſt die Dperation ſo leicht, ſo wohlfeil, daß man ſie auf jeden Fall un⸗ ternehmen ſollte, denn leider iſt es nur zu gewiß, daß ein drehendes Schaaf immer ſtirbt, wenn man nichts dagegen thut. Je mehr man ſich mit der Oplkation beſchaͤftigt, je mehr wird man ſie vervollfommnen. Herr Jvart hat ſchon viele geheilt: auch Herrn Valbis ſoll es gelungen ſeyn, ſo wie Herrn Pe⸗ tit und Herrn Louchard. Letzterer hat bei Herrn de Neuvry, Maire zu Biévre im lezten Jahre 4
Jaͤhrlinge operirt, welche ſeit der Zeit gelammt haben
und ganz munter ſind. Vor einem Monate noch
hat er ein maͤnnliches Lamm behandelt, welches ganz


