in der ganzen Laͤnge die Mitte des Schaͤdels, wel⸗ che man nicht dffnen darf, ohne das Thier auf jeden Fall zu toͤdten. Bei den Hoͤrnertragenden Boͤcken ſolle man die Einſchnitte ein wenig ruͤckwaͤrts und uͤber dieſe Erhohungen machen, das ſey Bab br in den Vierecken angegebene Ort.*
Der Trokar hat uͤber das Inſtrument des 8r. Ivart vielleicht den Vortheil, nur auf eine beſtimmte Tiefe einzudringen*), um durch Menſchen ohne Uebung gehandhabt werden zu koͤnnen; aber die Heff⸗ nungen, die er macht, ſind viel großer, und koͤnnen mithin um ſo gefaͤhrlicher werden. Wirklich muß Herr Jvarts Pfriem durch eine ſichere Hand ge⸗ fuͤhrt werden, allein ich ziehe ihn doch dem Trokar vor: bei deſſen Gebrauch macht man keinen Ein⸗ ſchnitt in die Haut, die man indeß unverſchoben laſſen muß, damit das Loch gerade uͤber dem im Schaͤdel bleibe, und das Waſſer leichter herausge⸗ hen konne. Der Operateur haͤlt das Inſtrument feſt zwiſchen Daumen, Zeige und Mittel⸗Finger, ſo daß er nur ſo weit einſtoͤßt, als er gerade will, und ſtuͤzt die andern beiden Finger auf den Kopf, um eine feſte Hand zu haben, welches hoͤchſt noͤthig iſt. Man wende nicht zu viel Kraft an, es iſt beſſer, wenn man aufs erſte Mal nicht tief genug gekom⸗ men ware, den Stich zu wiederholen. Iſt der Schaͤ⸗ del durchbohrt, ſo lenkt man ſachte das Inſtrument
*) Keineswegs. W.


