gen den 15ten April in Bewegung, nachdem ſie
den Winter uͤber um Merida in Eſtremadura auf
Moͤnchen des Escurial, denen zu Guadelupe, dem M. de Perales, M. de Iturbieta, C. d'alcoles, G. de Valparaiso, M. de Por- „tago, dem Biſchof von Segovia u. ſ w. Der Friedensfuͤrſt kaufte die beruͤhmte Heerde von Pau⸗ lar, ,500 Stöck Schaafe fuͤr 7350,000 Lipres ge⸗ woͤhnlich kam ſonſt das Schaaf nur auf 15, nicht wie hier, auf 20 Livres.) Dergleichen Heerden werden in Unterabtheilungen von 1000 bis 1500 Stuͤck gehuͤtet, und haben zur Oberaufſicht einen Oberſchafer, Majoral. Abgerichtete Hammel, mit Glocken, Mansos genannt, fuͤhren die Heerden, und achten ſo puͤnktlich auf die Zeichen der Schä⸗ fer, daß ein Wink ihnen hinreicht, ſich ins Waſſer zu ſtuͤrzen und ſo den Uebergang uͤber kleine Berg⸗ ſtroͤme zu leiten. Die Hunde dienen nur dazu, die Heerde gegen Diebe und Woͤlfe zu ſchuͤtzen, nicht, ſie zu lenken. Dieſe Woͤlfe wandern regelmaͤßig wie die Schaafe, und zwar geht ihr Zug hinter dieſen her Seltſam iſt das Nomadenleben dieſer Schaͤfer und hoͤchſt beſchraͤnkt ihre Beduͤrfniſſe, gra⸗
de wie Virgil den Lybiſchen Schaͤfer beſchreibt:
-——— Omnia secum Armentarius Afer agit, tectumque, laremque
Armaque, Amyclaeumque canem, Cressamque pharetram. Virg. Georg l. 3. v. 343. Man denke ſich, wie breit die Triften ſein muͤſſen, deren ſie zu ihren Zugen beduͤrfen. Herr von La⸗ ſteyrie giebt ſie zu mehr als 30 Metres Ru⸗ then) an, und erzählt daß die Rechte dieſer Wan⸗
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