dernden, ſind alſo feinwollig; zum Theil aus aus⸗ gearteten und groben Thieren, die man churras nennt.*) Die Wandernden bringen den Sommer in den Gebirgen des noͤrdlichen Spaniens zu, und kommen zum Winter nach den Ebenen des Suͤden zuruͤck. Auf der Strecke von Spanien kann man den Weg dieſer Wanderer bemerken. Die Leoneſer⸗Ra⸗ cen, unter denen ſich die vorzuglichſte Cavagne be⸗ findet, nemlich die von Negreto,**) ſetzen ſich ge⸗
*) Nach Laſteyrie churros, auch burdos genannt. Un⸗
ter ihnen ſind ſo grobe Racen, daß ihr Haar dem Ziegenhaar gleicht Vielleicht ſtammen ſie von dem ſchon zu Plinius Zeiten in Spanien bekannten Moullon oder wilden Schaafe ab. Est in Hispa- nia non maxime absimile pecori genus musmo- mum, caprino villico quam pecoris velleri pro- pius; quorum e genere et ovibus natos prisci umbros vocarunt. Histor, Mat. 1. G. c. 49.
W.
**) Die Hauptheerden gehoͤrten ehemals den vornehm⸗ ſten Familien voͤn Spanien, und da die Corpora⸗ tion dieſer Heerdenbeſitzer hoͤchſt ausgedehnte Rech⸗ te genoß, ſo iſt darin der Urſprung jener oft uber⸗ maͤßig großen Heerden zu ſuchen. Sie ſtiegen von 5— 6000 bis zu 20,000 Stuͤck Vieh in einer Heerde. Dies waren die gewoͤhnlichſten, man fand aber auch deren bis zu 70 und 80,000, welche einem Herrn gehoͤrten. Die bekannteſten gehoͤrten dem Duque de Infantado, C. GCsmpo de Alange, C. de Montasco, dem Hauſe Negretti, den
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