gen, daß man nicht anſtehen muß, ihn ſich zu ver⸗ ſchaffen, ſobald man eine Gelegenheit dazu hat. Die Menge und Guͤte der Wolle und der innere Werth der Thiere, wenn ſie auch noch ſo ſehr im Preiſe fallen ſollten, ſind unrichtige Bewegungs⸗ gruͤnde, um dazu anzureitzen. Man kann ſein Ka⸗ pital nie beſſer anlegen, vorausgeſetzt, daß der Hert ſelbſt die Aufſicht daruͤber habe, oder ſie bei einem rechtlichen und aufmerkſamen Paͤchter, der ihr nichts entzieht, zur getheilten Nutzung eindinge.
Die Umſtände, worin Frankreich ſich befun⸗ den, haben quf eine beſondre Weiſe dieſen Zweig der Induſtrie befoͤrdert. Der Wunſch der Land⸗ beſitzer, ihr Vermögen zu vergroͤßern, oder die er⸗ littenen Ungluͤcksfälle wieder zu erſetzen, das Sin⸗ ken des Zinsfußes, der geringe Werth des Getrei⸗ des ſeit mehreren Jahren, endlich der hohe Preis der Merinos, deren Vorzuͤge man erkannte; alles dies erzeugt den Wunſch, Heerden davon zu be⸗ ſitzen oder zu nutzen.
Es geſchah, was immer geſchieht, wenn ein Zweig der Induſtrie beſonders Gluͤck macht; reiche Kaufleute und Geſellſchaften von Particuliers, in Hoffnung des Gewinns, der beim Verkauf der Me⸗ rinos blieb, ſchickten nach Spanien, um feinere Schaafe beruͤberholen zu laſſen.
Selten nur war ihre Wahl gut getroffen; an⸗ ſtatt in den durch die Feinheit der Race ausge⸗
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